:: Deutscher Freidenker-Verband e.V. – Niedersachsen ::

Bei Freidenkern gefunden: Das Friedensvolk von Kiew! – mit einer Nachbemerkung

Dienstag, 23. August 2016 von Webredaktion

Glaube, Religion und der Glaube soll ja bekanntlich sogar Berge versetzen, allerdings bedarf es dazu des Menschen Tat! Und so haben sich in der Ukraine viele tausend Menschen, 1 – 1,5 Millionen auf den Weg nach Kiew gemacht um für Frieden zu demonstrieren. Eine Aktion, welche in den westlichen Medien keine Beachtung fand. Dem Link folgend, findet sich ein Video und der Text eines E-Mail, welcher Beachtung verdient!

„Heute die Griechen, morgen wir, Europa verarmt seine Bürger – Was tun?“ Sonntags-Matinee am 13.01. in Hannover

Donnerstag, 03. Januar 2013 von Webredaktion
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Über mindesten zwei Ecken, wenn nicht gar drei, erhielt ich folgende Nachricht, welche auf eine Veranstaltung am 13.01. diesen Jahren in Hannover verweist. Dem E-Mai waren zwei Anhänge beigefügt, einer verweist auf die Veranstaltung selbst und ein zweiter enthält einen Aufruf von Mikis Theodrakis. Hier nun der Text der E-Mail:
Mikis Theodorakis in seinem Aufurf ,,An die Empörten“: „…Wir wenden uns auch an die europäischen Völker. Unser Kampf ist nicht nur der Griechenlands, er strebt ein freieres, unabhängigeres und demokratischeres Europa an. … Wir bitten Sie nicht, unseren Kampf aus
Solidarität zu unterstützen. …Wir bitten Sie, es in Ihrem eigenen Interesse zu tun …“
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

es sind nur noch wenige Tage bis zur Sonntags-Matinee am 13. Januar 2013. Ab 11.00 Uhr werden dann in den verdi-Höfen in Hannover (Goseriede10-12) der Schauspieler Rolf Becker und der Historiker Karl Heinz Roth (beide kommen aus Hamburg) gemeinsam den Blick nach Süden lenken: in die europäischen Krisenländer, vor allem nach Griechenland.
„Heute die Griechen, morgen wir; Europa verarmt seine Bürger. Was tun?“ – unter diesem Titel werden beide mit Poesie und Politik, mit Zorn und Zärtlichkeit (und Musik) die große Krise (des weltweiten Kapitalismus) und die EU-Spardiktate beleuchten, die die griechische Wirtschaft nun schon im fünften Jahr in Folge abstürzen lassen, die die internationalen Banken und Spekulanten retten soll, die Hunger und Verzweiflung in den Süden Europas gebracht haben und die auch hierzulande nicht ohne negative Folgen für die große Masse der Bevölkerung bleiben dürften.
Karten gibt es im Vorverkauf im verdi-service-Point in der Goseriede 10-12 in Hannover (geöffnet in der Regel 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr/Freitag bis 14.00 Uhr).
Weitere Einzelheiten – auch zur Solidaritätsreise, die Rolf Becker mit Gewerkschaftern aus Deutschland und Österreich zu griechischen Kollegen/innen unternommen hat und seinen Solidaritäts-Aufruf – entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer (pdf).
Als pdf ist auch der Aufruf von Mikis Theodorakis angehängt.
Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro; Erwerbslose haben freien Eintritt. Veranstalter sind verdi, die Rosa Luxemburg Stiftung, das verdi-Bildungswerk, das Zukunftsforum hannoverscher GewerkschafterInnen und Attac-Hannover.
Bis bald am Sonntag, 13. Januar/11.00 Uhr, in den verdi-Höfen. Bitte kommen Sie im eigenen Interesse und seien Sie gewiss: so eine Matinee, die Poesie und Politik, Zorn und Zärtlichkeit verbindet, gibt es nicht alle Tage in Hannover.
Im Namen der Veranstalter grüßt freundlich

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Offener Brief: Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!

Dienstag, 11. Dezember 2012 von Webredaktion
In den letzten Tagen wird wieder die Kriegstrommel gegen Syrien intensiv gerührt, die USA vorneweg, die Nato hinterher und mit dabei die Bundesregierung. Die jüngsten Wahlen in den USA sind Geschichte und wahlkampfbedingte Zurückhaltung wird nun nach und nach aufgegeben. Die Vorwände, welche gegen Syrien vorgebracht werden sind nicht neu, dabei wird ein spekulativer Einsatz von chemischen Waffen gegen die „Aufständischen“ orakelt. Wenn dieser Fall eintreten sollte, dann …, nur solange möchte man nicht warten und so wird schon mal beschlossen Raketensysteme an der türkischen Grenze zu Syrien zu stationieren. Der Beschuss türkischen Gebiets mit Granaten aus Syrien reicht als Kriegsgrund nicht, da sich letztlich herausgestellt hat, dass sogenannte Rebellenkräfte dafür verantwortlich waren. Und obwohl Patriot-Abwehrsysteme nicht unbedingt dafür geeignet sind Granatbeschuss abzuwehren, hat die NATO deren Stationierung an der türkischen Grenze zu Syrien beschlossen. Ein entsprechender Beschluss des Bundeskabinetts folgte auf dem Fuße, nun muss noch der Bundestag entscheiden, was in der nächsten Woche geschehen soll.
Der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, richtete heute per Email an alle Bundestagsabgeordneten den angehängten Offenen Brief „Sagen Sie ‚NEIN‘ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!“
Offener Brief: Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!
Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr,
am 12. Dezember 2012 sollen Sie über den Antrag der Bundesregierung zwecks „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom XX. Dezember 2012 hierzu“ befinden. Obwohl Syrien nicht die Absicht hat, die Türkei anzugreifen, sich vielmehr bewaffneter Banden erwehren muss, die aus der Türkei eindringen, und für deren Bekämpfung Raketen ungeeignet sind, gibt der deutsche Außenminister die fadenscheinige Begründung, das Patriot-Raketen- Abwehrsysteme diene dem „Schutz der Türkei vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien.“ Offenkundig geriert sich das NATO-Mitglied Türkei als Schutzmacht der sogenannten „Freien Syrischen Armee“, der sie die Einschleusung samt Waffen über die türkische Grenze nach Syrien ermöglicht, und sie dabei logistisch und geheimdienstlich unterstützt. Die Berufung auf das Recht auf kollektive Selbstverteidigung ist unter diesen Umständen rechtsmissbräuchlich und ein Vorwand, die eigene Kriegsbeteiligung zu tarnen. Die Bereitstellung der gewünschten Waffensysteme bedeutet, dass Deutschland im unerklärten Krieg gegen Syrien von der bisherigen Beteiligung am ferngesteuerten Bandenkrieg zum eigenen aktiven militärischen Eingreifen als Kriegspartei übergeht. Die Waffenbrüderschaft mit der Türkei und den von diesem NATO-Mitglied unterstützten Terrorbanden kann nicht losgelöst von einer weiteren gesehen werden, zu der der Bundestag allerdings nicht gefragt wird: Die von der Bundesregierung beabsichtigte Waffenlieferung von mehreren Hundert Radpanzern vom Typ „Boxer“ und Kampfpanzern vom Typ „Leopard 2“ an Saudi-Arabien unterstützt unmittelbar den zweiten Paten der unter der Flagge der „Freien Syrischen Armee“ kämpfenden Terrorbanden. Mit diesen Handlungen läuft Deutschland Gefahr, weiter in einen Krieg verwickelt zu werden, der schon jetzt als ein Stellvertreterkrieg von Mächten der Region und darüber hinaus charakterisiert werden kann und die Gefahr von noch weit größeren bewaffneten Konflikten heraufbeschwört..
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Petition Nr. 37867 vom 15. November 2012. Da sie nicht veröffentlicht wird, sondern lediglich den „zuständigen Ministerien zur Prüfung weitergeleitet“ wurde, möchten wir Sie über den Inhalt und den aus völkerrechtlicher Sicht dringen-den Handlungsbedarf in Kenntnis setzen.
Wortlaut der Petition

Freidenker-Brief Nr. 3/2012 v. 28. August 2012

Dienstag, 28. August 2012 von Webredaktion

Das „Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien“ ruft zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“ am Samstag, dem 1. September 2012, dem diesjährigen Antikriegstag, in Frankfurt am Main auf.

Zweck der Demonstration ist es, ein Ende der aggressiven völkerrechtswidrigen Einmischung der USA und anderer NATO-Mitgliedsstaaten sowie arabischer Monarchien in Syrien zu fordern und der in westlichen Ländern weit verbreiteten falschen Auffassung entgegenzutreten, dass es sich bei dem Krieg in Syrien um einen Bürgerkrieg oder einen „Volksaufstand“ gegen den Präsidenten Baschar al-Assad handele. Die Demonstranten wollen der Öffentlichkeit die Wahrheit zu Gehör bringen, dass durch die Einschleusung ausländischer Terrorbanden nach Syrien, die von antisyrischen Medien verharmlosend wie unzutreffend als Kämpfer der inneren Opposition bezeichnet werden, Staat und Gesellschaft destabilisiert und religiöse Zwietracht gesät wer den soll, dass jedoch der größte Teil des syrischen Volkes zur Abwehr dieser Aggression und zur Verteidigung eines modernen, säkularen Staates auf der Seite der offiziellen Staats- und Sicherheitsorgane steht.

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Nein zu Spardiktaten und Nationalismus!

Mittwoch, 15. August 2012 von Webredaktion

Solidaritätsreise nach Griechenland, 15. bis 22. September 2012

Ein in der Geschichte der Europäischen Union bisher einmaliges Sparprogramm hat Millionen Griechen in bittere Armut gestoßen. Der Hunger ist zurückgekehrt, das Gesundheitswesen zusammengebrochen. Allein in Athen sind über 250.000 Menschen auf die Suppenküchen der Kirche angewiesen, um zu überleben. Die Krankenkassen sind pleite. Sie können ihre Rechnungen bei Ärzten und Apotheken nicht mehr zahlen. Immer öfter müssen Patienten für Medikamente und ärztliche Behandlung selber aufkommen. Wer dazu nicht in der Lage ist, wie Hunderttausende, bleibt von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen.

Während die Lohn-, Gehalts- und Verbrauchssteuern stiegen, wurden die Arbeitslosenhilfe auf 360 Euro im Monat zusammengestrichen und die Bezugsdauer auf ein Jahr gekürzt. Danach bleibt nur die Unterstützung durch Familienangehörige oder der Gang zu den humanitären Suppenküchen. Bei denen, die noch Arbeit haben, wurden die Löhne um bis zu 50 Prozent gesenkt. Der Mindestlohn wurde von 750 auf 590 Euro reduziert.

Die griechische Eisenbahn und die Agrarbank werden privatisiert. Weitere Privatisierungen sollen folgen – faktisch das gesamte griechische Staatseigentum soll internationalen Finanzinvestoren und Konzernen zum Kauf angeboten werden.

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