:: Deutscher Freidenker-Verband e.V. – Niedersachsen ::

Bei Freidenkern gefunden: Das Friedensvolk von Kiew! – mit einer Nachbemerkung

Dienstag, 23. August 2016 von Webredaktion

Glaube, Religion und der Glaube soll ja bekanntlich sogar Berge versetzen, allerdings bedarf es dazu des Menschen Tat! Und so haben sich in der Ukraine viele tausend Menschen, 1 – 1,5 Millionen auf den Weg nach Kiew gemacht um für Frieden zu demonstrieren. Eine Aktion, welche in den westlichen Medien keine Beachtung fand. Dem Link folgend, findet sich ein Video und der Text eines E-Mail, welcher Beachtung verdient!

Besuch in der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Montag, 09. Februar 2015 von Webredaktion

KZ-Drütte

Am 07.02.2015 besuchten die Teilnehmer in Vorbereitung auf die Jugendfeierstunde 2015 in Braunschweig die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte. Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Gelände der Salzgitter AG und um 9:30Uhr trafen sich die Teilnehmer vor Tor 1 des Werkes. Nach betreten des Betriebsgeländes gab es eine kurze Einleitung zur Entstehung der ehemaligen Hermann Göring Werke auf der „Grünen Wiese“ und deren Aufgabe. Die Rüstungsindustrie brauchte Stahl und um von Rohstoffimporten unabhängig zu sein, begann man Erzlagerstätten, welche bis dahin nicht genutzt wurden, weil der Aufschluss des Erzes zu aufwendig war, unter Berücksichtigung aktueller technologischer Entwicklungen, auszubeuten.
Zur Produktion wurden Arbeiter gebraucht und angeworben, allein konnte der Bedarf so nicht gedeckt werden und besonders nach Kriegsbeginn, wo viele Männer zum Wehrdienst eingezogen wurden, wurde der Bedarf an Arbeitskräften durch Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten und ab Ende 1942 auch durch KZ-Häftlinge gedeckt. Das Leben letzterer war Gegenstand der Jugendstunde.
In einer ehemaligen Bushaltestelle aus den 1950iger Jahren, an der Hochstraße, über dem ehemaligen Lagerbereich gelegen, wurden das Lager an Hand eines Models und verschiedene Abläufe im Leben der Häftlinge erklärt. Anschließend ging es eine Treppe hinab, unter der Hochstraße hindurch, in den Lagerbereich. Nach kurzen, weiteren Erläuterungen durch die Leiterin der Gedenkstätte, ging es in eine der ehemaligen Unterkünfte der Häftlinge unter der Hochstraße. Dort gab es weitere Erläuterungen, sowie Gruppenarbeiten zu verschiedenen Themen, wie z. B. Kleidung, Essen, Arbeiten, Leben, Außenkontakten der Häftlinge. Die einzelnen Sachgebiete konnten in der Ausstellung erarbeitet werden und die Ergebnisse wurden von den Gruppen vorgetragen und anschließend diskutiert. Erschreckend unter welchen Bedingungen die Häftlinge lebten und arbeiteten, ihrer Würde beraubt, wurden sie wie Vieh gehalten und behandelt, ein Menschenleben zählte nicht. In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurden die Häftlinge abtransportiert, in einem Zug bombardiert, von SS und Bürgern gehetzt, zum Teil wahllos erschossen und weiter getrieben.
Warum ist es notwendig sich heute mit dieser Vergangenheit zu beschäftigen? Faschismus ist keine Erscheinung der Vergangenheit, er ist gegenwärtig und faschistische Ideologie ist in breiten Bevölkerungsschichten präsent, zum Teil zwar unterbewusst, aber gerade auch aus diesem Grund um so gefährlicher. Jüngste Entwicklungen hierzulande, wie Pegida und ihre Ableger zeugen davon.
Die Gedenkstätte in Salzgitter wurde nach langem Kampf, wie ich im letztem Jahr von einem Freidenker aus Salzgitter erfahren konnte, in den 1990iger Jahren erst eingerichtet, also zu einer Zeit, als die Nachkriegsordnung in Deutschland, mit dem Untergang der DDR schon erhebliche Veränderungen erfahren hatte. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass in der DDR in solchen Zusammenhängen immer die Rede vom deutschen Faschismus oder andersgeartetem Faschismus war und in der BRD, wie heute üblich, vom Nationalsozialismus oder verkürzt von Nazismus gesprochen wurde. Das in diesem Zusammenhang das eigentliche Wesen des deutschen Faschismus verschleiernde Propaganda der Faschisten übernommen wurde, scheint nur wenigen bewusst. Denn Faschismus ist weder sozial, noch national, selbst wenn er nationalistisch daherkommt.

Th. Loch

Aufruf des Bündnis gegen Rechts Braunschweig

Freitag, 04. Januar 2013 von Webredaktion

Deine Stimme gegen die NPD!

Lautstark gegen rassistische Hetze

Am Montag, den 7.1.2013 will die NPD auf dem Burgplatz in Braunschweig eine Wahlkampfkundgebung abhalten. Angemeldet hat sie diese von 10-13 Uhr. Das Bündnis gegen Rechts ruft dazu auf, den Nazis lautstark und sichtbar zu zeigen, dass sie unerwünscht sind und ihnen den Platz für ihre rassistische und faschistische Hetze zu nehmen!

Vor etwas über einem Jahr wurde bekannt, dass die Terrorzelle NSU für eine rassistische Mordserie verantwortlich ist, der mehr als 10 Menschen zum Opfer gefallen sind. Jahrelang konnten die untergetauchten Nazis mit Hilfe eines Netzwerkes von UnterstützerInnen auch aus Niedersachsen unerkannt ihre Morde begehen. Seit dem kommen immer weitere Versäumnisse, Pannen und Vertuschungen der Geheimdienste ans Licht. Nicht selten ermöglichten Gelder, die diese an ihre V-Leute zahlten, erst den Aufbau und die Finanzierung faschistischer Organisationen und Strukturen.

Zu den direkten Unterstützern der „NSU“ gehörte u.a. auch der jetzt wegen Beihilfe zum Mord angeklagte Ralf Wohlleben, der zeitweise Landesvorsitzender der NPD in Thüringen war. Die NPD distanziert sich zwar nach außen hin von den Morden (ohne jedoch die Opfer oder die Angehörigen zu bedauern) und versucht sich gerade auch im jetzigen Landtagswahlkampf bieder und bürgerfreundlich zu geben: Doch ob NPD, NSU, Aktionsgruppen, Autonome Nationalisten, Kameradschaften oder wie sich die Nazis sonst nennen: Sie alle eint eins: Die rassistische Abwertung von Menschen, die von ihnen als „Fremde“ und „Ausländer“ angesehen werden. Und: Ob NPD, militante Nazis oder NSU-Unterstützer, die Szene ist gerade auch hier in der Region untereinander eng verbunden.

Als die NPD im August mit einem kläglichen Haufen von ca. 20 AnhängerInnen – die meisten extra aus Goslar herangekarrt – auf dem Burgplatz eine Kundgebung abhielt, ging diese im Lärm von Rufen und Pfiffen von hunderten GegendemonstrantInnen unter. Lassen wir auch diesmal den Auftritt der Nazis zum Misserfolg werden! Kommt zum Burgplatz und zeigt deutlich und lautstark, dass die NPD und andere Nazis nicht erwünscht sind!

Montag, 7.1.2013: Protest gegen die NPD-Kundgebung

Treffpunkt 9:30 Uhr Ruhfäutchenplatz (Münzstr./Dankwardstr.)

Da es sein kann, dass sich Ort und Zeit noch ändern, solltet ihr euch unter www.buendnisgegenrechts.net oder www.facebook/bgr.braunschweig über aktuelle Änderungen auf dem Laufenden halten.

Bündnis gegen Rechts Braunschweig

V.i.S.d.P.: Bündnis gegen Rechts, c/o Carl-von-Ossietzky-Zentrum, Leopoldstrasse 23, 38100 Braunschweig

Bündnis gegen Rechts
c/o Carl-von-Ossietzky-Zentrum
Leopoldstr. 23 * 38100 Braunschweig

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Spendenkonto: 
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