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Gibt es keine sinnvolle Beschäftigung?

Donnerstag, 27. Oktober 2016 von Webredaktion
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Zu „Grusel-Clowns“ (Braunschweiger Zeitung vom 26. Oktober 2016):

Die Grusel-Clowns sind die Fortsetzung der Fernseh-Monster-Kriminalität in der Realität. Ehrlich gesagt, es ist sehr erschreckend, was besonders auch Kindern und Jugendlichen auf den Bildschirmen an Brutalität, Horror und Unterwelt vorgesetzt wird. Das fördert regelrecht den Nachahmungstrieb. – Auch wird Halloween durch alle Medien hochgeputscht und hochgejubelt, so dass für uns die ernsten Folgen wahrlich keine Überraschung sind.

Ich vermisse die Gegenaufklärung. Besonders  schweigsam verhalten sich die Kirchen und die Schulen. Und warum ist nicht vom Reformationstag die Rede, deren Feier zum 500. Jahrestag der Reformation schon in Vorbereitung sein soll? – Ich habe weder in Zeitungen noch in den anderen Medien gelesen noch Stellungnahmen gehört, in denen vor solchem Halloween-Missbrauch gewarnt wird. Dieser Missbrauch durch die Grusel-Clowns ist unter Strafe zu stellen. Hier ist auch der Staat gefordert.

Auch müssen die Schulen und alle Einrichtungen, die an der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen beteiligt sind, diese Menschen über die Gefahren aufklären, die von solchem Unfug ausgehen. Dabei sollten auch Fragen von Moral und Ethik angesprochen werden. Nur so können die Jugendlichen erkennen, wovon sie besser die Finger lassen sollten.

Wie ist das hier mit dem Vermummungsverbot? Darüber sollten die Politiker gründlich nachdenken. So ein Grusel-Clown ist ja schließlich um ein vielfaches gefährlicher als eine Frau, die einen Schleier trägt.

Gibt es keine sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen? Müssen die Jugendlichen solchen gefährlichen Unfug treiben? Auch darüber sollte mit den Kindern und Jugendlichen gesprochen werden. Welches Angebot hält unsere Gesellschaft für diese Menschen parat?

Mit menschlichen Grüßen

Kurt Wolfgang Ringel

Über Glücksheuchelei  und über  wirkliches  Glück!

Mittwoch, 07. September 2016 von Webredaktion
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Pressinformation/Leserbrief

Was uns so  bewegt – nichts bewegt uns so viel wie das Glück

Über Glücksheuchelei  und über  wirkliches  Glück

Zu „Selbst ernannte Ministerin für Glück“ (Braunschweiger Zeitung vom 03. September 2016)

»„GEBT MIR Generäle, die Glück haben!“ rief Napoleon einmal aus. Das erinnert mich an Goethes Faust, der sich beklagte: „Wie sich Verdienst und Glück verketten,/ Das fällt den Toren niemals ein“. Glück kann ein großer Wohltäter sein. Es kann auch die Ursache von Katastrophen sein. Ich erinnere mich undeutlich an einen dieser übelwollenden griechischen Götter – oder war es eine Göttin? -, der seine menschlichen Opfer dadurch zugrunde richtete, dass er sie glücklich machte. Glück geht mit Hybris einher. Und Hybris* führt zur Nemesis.**«[1]

  Aber Vorsicht damit,  Kriterien aufzustellen,  und danach einen Weltglücksbericht aufzustellen. Damit ist es nicht genug. Der Gipfel des Unfugs ist, wenn gewisse Kreise eine Länderklassifikation, eine Einstufung von Ländern nach der Menge des angeblich in den Ländern vorhandenen Glück Glücks-Kriterien festlegen. Eine solche Einordnung ist genauso unrealistisch wie sinnlos.

    Beihilfe zum Glück kann hilfreich sein. Wir können unsere Mitmenschen zu Aufmerksamkeit verhelfen, kann er persönliche Glücksmomente erleben. Dazu gehören vor allem, die Aufmerksamkeit im Leben und das selbstständige Denken. Aber wir müssen auf der Hut sein, denn oft wird uns der Weg zum Glück nur vorgeheuchelt.

    Warum das Glücksempfinden von sehr gern missbraucht wird, liegt an den real existierenden gesellschaftlichen Verhältnissen. Immer zu Zeiten, in denen es der Gesellschaft bzw. einem großen Teil von ihnen schlecht geht, wird zu unlauteren Mitteln gegriffen, um den Menschen vorzugaukeln, dass für sie  doch alles Glück der Welt  vorhanden wäre. Diese Gefühlsheuchelei und Glückssuggestion wird als ideologisches Rauschgift, wird als Droge eingesetzt, um miserable gesellschaftliche Verhältnisse zu verschleiern, um Wahrheiten vor Menschen zu verbergen. Es geht in Wahrheit nicht um menschliches Glück; sondern um das Glück als Droge. Darin liegt die Gefährlichkeit dieses Treibens. Und viele Menschen durchschauen dieses Spiel, welches mit ihnen getrieben wird?

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