:: Deutscher Freidenker-Verband e.V. – Niedersachsen ::

Bei Freidenkern gefunden: Das Friedensvolk von Kiew! – mit einer Nachbemerkung

Dienstag, 23. August 2016 von Webredaktion

Glaube, Religion und der Glaube soll ja bekanntlich sogar Berge versetzen, allerdings bedarf es dazu des Menschen Tat! Und so haben sich in der Ukraine viele tausend Menschen, 1 – 1,5 Millionen auf den Weg nach Kiew gemacht um für Frieden zu demonstrieren. Eine Aktion, welche in den westlichen Medien keine Beachtung fand. Dem Link folgend, findet sich ein Video und der Text eines E-Mail, welcher Beachtung verdient!

Besuch in der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Montag, 09. Februar 2015 von Webredaktion

KZ-Drütte

Am 07.02.2015 besuchten die Teilnehmer in Vorbereitung auf die Jugendfeierstunde 2015 in Braunschweig die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte. Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Gelände der Salzgitter AG und um 9:30Uhr trafen sich die Teilnehmer vor Tor 1 des Werkes. Nach betreten des Betriebsgeländes gab es eine kurze Einleitung zur Entstehung der ehemaligen Hermann Göring Werke auf der „Grünen Wiese“ und deren Aufgabe. Die Rüstungsindustrie brauchte Stahl und um von Rohstoffimporten unabhängig zu sein, begann man Erzlagerstätten, welche bis dahin nicht genutzt wurden, weil der Aufschluss des Erzes zu aufwendig war, unter Berücksichtigung aktueller technologischer Entwicklungen, auszubeuten.
Zur Produktion wurden Arbeiter gebraucht und angeworben, allein konnte der Bedarf so nicht gedeckt werden und besonders nach Kriegsbeginn, wo viele Männer zum Wehrdienst eingezogen wurden, wurde der Bedarf an Arbeitskräften durch Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten und ab Ende 1942 auch durch KZ-Häftlinge gedeckt. Das Leben letzterer war Gegenstand der Jugendstunde.
In einer ehemaligen Bushaltestelle aus den 1950iger Jahren, an der Hochstraße, über dem ehemaligen Lagerbereich gelegen, wurden das Lager an Hand eines Models und verschiedene Abläufe im Leben der Häftlinge erklärt. Anschließend ging es eine Treppe hinab, unter der Hochstraße hindurch, in den Lagerbereich. Nach kurzen, weiteren Erläuterungen durch die Leiterin der Gedenkstätte, ging es in eine der ehemaligen Unterkünfte der Häftlinge unter der Hochstraße. Dort gab es weitere Erläuterungen, sowie Gruppenarbeiten zu verschiedenen Themen, wie z. B. Kleidung, Essen, Arbeiten, Leben, Außenkontakten der Häftlinge. Die einzelnen Sachgebiete konnten in der Ausstellung erarbeitet werden und die Ergebnisse wurden von den Gruppen vorgetragen und anschließend diskutiert. Erschreckend unter welchen Bedingungen die Häftlinge lebten und arbeiteten, ihrer Würde beraubt, wurden sie wie Vieh gehalten und behandelt, ein Menschenleben zählte nicht. In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurden die Häftlinge abtransportiert, in einem Zug bombardiert, von SS und Bürgern gehetzt, zum Teil wahllos erschossen und weiter getrieben.
Warum ist es notwendig sich heute mit dieser Vergangenheit zu beschäftigen? Faschismus ist keine Erscheinung der Vergangenheit, er ist gegenwärtig und faschistische Ideologie ist in breiten Bevölkerungsschichten präsent, zum Teil zwar unterbewusst, aber gerade auch aus diesem Grund um so gefährlicher. Jüngste Entwicklungen hierzulande, wie Pegida und ihre Ableger zeugen davon.
Die Gedenkstätte in Salzgitter wurde nach langem Kampf, wie ich im letztem Jahr von einem Freidenker aus Salzgitter erfahren konnte, in den 1990iger Jahren erst eingerichtet, also zu einer Zeit, als die Nachkriegsordnung in Deutschland, mit dem Untergang der DDR schon erhebliche Veränderungen erfahren hatte. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass in der DDR in solchen Zusammenhängen immer die Rede vom deutschen Faschismus oder andersgeartetem Faschismus war und in der BRD, wie heute üblich, vom Nationalsozialismus oder verkürzt von Nazismus gesprochen wurde. Das in diesem Zusammenhang das eigentliche Wesen des deutschen Faschismus verschleiernde Propaganda der Faschisten übernommen wurde, scheint nur wenigen bewusst. Denn Faschismus ist weder sozial, noch national, selbst wenn er nationalistisch daherkommt.

Th. Loch

Sind Menschenwürde und Humanität geschäftsschädigend und lebensqualitätsmindernd?

Freitag, 16. Januar 2015 von Webredaktion

»Tja, wo lassen wir denn nun die Alten? Auf den Mond schießen geht nicht. Schade, da würden sie keinen stören. Und man würde nicht ständig daran erinnert werden, dass man selbst auch alt wird. Dass wir mal Kinder waren haben wir auch längst vergessen. Kindergärten und Spielplätze wollen wir ja auch nicht in unserer Nachbarschaft. Neulich wurde im Parlament stundenlang über die Sterbehilfe debattiert. Vielleicht wird man auch bald darüber debattieren, wie lange ein Mensch maximal leben sollte. Wann ist es genug – nach 80 oder 90 Jahren? Der Satz „Alte, gebt den Löffel ab!“ ist auch schon öffentlich gefallen. In drei bis vier Generationen ist man vielleicht da angekommen, dass man darüber debattiert, wie man es den Alten schmackhaft machen kann, freiwillig mit ärztlicher Hilfe aus dem Leben zu scheiden. Viele würden das sicher dankbar annehmen. Hiermit möchte ich mich also entschuldigen, dass ich bereits 82 Jahre bin und möglicherweise auch mal ein Seniorenheim in Anspruch nehmen muss oder dem Staat zur Last fallen könnte. Ich werde versuchen, so unauffällig wie möglich zu altern!« [1]

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das was heute so abgeht in Braunschweig ist nur ein Beispiel der kapitalistischen Entwicklung in Deutschland. Das Verwerfliche daran ist, das wir schon so weit gekommen sind, dass sich Bürger in ihrer Lebensqualität gestört und belästigt fühlen, nur weil Menschen um sie herum leben, die nun mal alt oder krank sind. Es ist doch der Lebenslauf, das die Menschen von Geburt an unterschiedliche Lebensstufen durchlaufen. Auch das höhere Lebensalter gehört dazu. Worum geht es hier denn eigentlich? Eine Leserin schreibt folgendes:

»Gegen das geplante Bauprojekt der BBG im Heidberg gehen unglaublicherweise während einer Sondersitzung mehr als 150 Anwohner der näheren Umgebung auf die Barrikaden, lassen ihre Emotionen hochkochen, sammeln Unterschriften gegen die Menschlichkeit. Ich schäme mich für so viel Ignoranz dem Leben und Sterben gegenüber. Ein Senioren- und Pflegeheim mit 84 Plätzen für kranke und ältere Menschen war der Grund für schlaflose Nächte. Da vergleicht der Bezirksbürgermeister das evtl. Verkehrsaufkommen durch ein Seniorenheim mit einem Hotelbetrieb (schön wäre es) und maßt sich an, darauf hinzuweisen, dass aus seiner Sicht die Lage für ein solches Objekt, abseits öffentlicher Verkehrsmittel und irgendwelcher Supermärkte, alles andere als optimal sei. Jüngere Menschen sollen in den Stadtteil kommen….. « [2]

Die Bürger, die gegen das Seniorenheim protestierten, sind sehr kurzsichtig. Es ist nicht allein das Alter, was ein Leben in einem Pflegeheim erforderlich machen kann. Es haben manche Menschen auch Krankheiten, so dass eine Betreuung rund um die Uhr erforderlich ist. Und wie schnell können Personen, die kein Seniorenheim in ihrer Nähe haben wollen, gezwungen sein, in einem Heim zu leben. Ich erinnere nur an die Unfälle, die tagtäglich passieren. – Wieviel Arroganz, Überheblichkeit und Egoismus wird aus dem Verhalten der Bürger sichtbar.

Und das Non-Plus-Ultra solcher Verhaltensweisen ist bei manchem Bürger noch in schlechter Erinnerung. Es war die Zeit des Faschismus in Europa. Während dieser Zeit wurde, was der Nazi-Jargon „lebensunwertes Leben“ nannte, vernichtet. Sind dies, was wir hier erleben, erneute Anfänge auf dem Wege zur Ausgrenzung und Kriminalisierung von Menschengruppen? – Mich erinnert ein solches Verhalten der Bürger von BS-Heidberg an eine schlimmere Form von Udo Jürgens „Ehrenwertes Haus“.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es gehen neue Geister um in der Welt. Und der Geist in Braunschweig ist nur einer von ihnen. Es sind keine flotten Geister. Nein, eher sind engstirnige, egoistische Geister. Wo kommen diese Gespenster denn nur her? Der Schlaf der Vernunft ruft diese Ungeheuer hervor. Und die Politiker des kapitalistischen Systems tragen auch mit die Verantwortung dafür. Sie waren und sind dabei, im Auftrage aller Profitsüchtigen, die sozialen Grundlagen abzubauen bzw. zu zerstören.
Das Schlimme ist nun, das es Bürger und Bürgergruppen gibt, die in die Fußstapfen dieser Politiker treten. Der Sozialabbau ist auch zu einem Bürgersport geworden.
Was hier in den unverschämten Bürgerinitiativen ihren Ausdruck findet, ist die Forderung nach Sozialabbau. Und das durch eine verwöhnte Einwohnerkaste, die sich in ihrer Selbstgefälligkeit gestört fühlt. Es ist ein völlig überzogenes Handeln von Bürgern, denen es scheinbar noch zu gut geht. Wäre es nicht so, dann hätten diese Bürger verständnisvoller gehandelt.

Wo aber bleibt der Hinweis auf das Grundgesetz? Und auch auf die Deklaration der Universellen Menschenrechte? Steht dort nicht, dass vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind. Deshalb muss ich fragen, warum das Grundgesetz missachtet wird. Nichts anders als eine Gesetzesverletzung ist das Verhalten der Bürger. Und die Stadtverwaltung hat nichts in der Hose, um energisch dagegen anzugehen. Ist ein solches Verhalten Ausdruck von christlicher Moral und Ethik? Wie war das gleich mit den zehn Geboten?

Die Gründe für ein solches menschenfeindliches liegen bei den Staat und ihren Politikern! Der Staat lebt doch den Menschen Arroganz und Egoismus per Gesetz und Handeln tagtäglich vor. Ich sehe die Hartz-VI-Empfänger und all die Menschen, bei denen das Geld weder zum Sterben geschweige denn zum Leben reicht. Obendrein werden diese Menschen verhöhnt und kriminalisiert. Diese wirtschaftsorientierte Staatspolitik lässt doch jede ehrliche Sorge und Fürsorge für menschliche Belange außen vor!

Liebe Leserinnen, liebe Leser!
»Die lange vorherrschende Tendenz, Krankheit, Alter und den Tod zu verdrängen, ist auch hier wieder deutlich gemacht worden. Da wird dann zu Weihnachten gespendet für die Armen dieser Welt, nur die Behinderten vor der eigenen Haustür sollten wohl doch besser im Ernstfall auf die grüne Wiese, um den Anblick nicht als tägliche Belästigung ertragen zu müssen…..
Das einzige was sie möchten, ist ein Leben in Würde und Akzeptanz. Die BBG hat schon mit dem in der Tuckermannstraße gebauten Seniorenheim, in dem übrigens nicht nur ältere Bewohner leben, ein wunderbares, innovatives Zuhause für kranke und ältere Menschen geschaffen. Leider gibt es viel zu wenige Häuser dieser Art. Es wäre ein Fortschritt für die Stadt Braunschweig, wenn es mehr Investoren für altersgerechtes Wohnen in Verbindung mit einem Pflegeheim geben würde. Während in anderen Großstädten dieses Problem lange erkannt wurde, hinkt Braunschweig hinterher. Nicht nur Eigentumswohnungen für Reiche sind da gefragt, auch Menschen mit einem geringeren Einkommen haben bei einer schweren Erkrankung oder im Alter das Recht auf einen bezahlbaren Wohnraum.« [3]

Und es ist zwingend notwendig, ernsthaft darüber nachzudenken. Wie schnell kann es passieren, dass Menschen selbst in eine Situation kommen, und auf eine solche Wohnung angewiesen sind.
QUELLEN:
[1] Entschuldigung, dass ich 82 bin; Zu „Vier neue Wohnblocks im Heid­berg“ vom 20. November über die Pläne an der Greifswaldstraße; Von Nicola Trostorff, Braunschweig, Braunschweiger Zeitung vom 23. Dezember 2014
[2] Ich schäme mich für so viel Ignoranz/ Zu „Vier neue Wohnblocks im Heid­berg“ vom 20. November über die Pläne an der Greifswaldstraße
Von Ilona Nowak-Zimmermann, Braunschweig, Braunschweiger Zeitung vom 23. Dezember 2014
[3] Ebenda

Ich bitte alle, denkt mal drüber nach!
Mit menschlichen Grüßen

Kurt Wolfgang Ringel

Droht eine Eskalation der Ukraine-Krise?

Montag, 01. Dezember 2014 von Webredaktion

FlyerA4Hinweis: folgenden Hinweis erhielt ich per E-Mail und möchte die Gelegenheit nutzen, hier auf folgende Veranstaltung in Braunschweig zu verweisen:

Krieg in Europa

Droht eine Eskalation der Ukraine-Krise?

Vortrag und Diskussion mit Willy Wimmer

***************************

Dienstag, 16.12.2014, 19.00 Uhr
Audimax der TU Braunschweig, Pockelsstr. 14

********************************

In der Ukraine wird nach wie vor mit schweren Waffen gekämpft. Russland lässt Langstreckenbomber über dem Atlantik kreuzen und Präsident Putin von Kriegsschiffen zum G20-Gipfel nach Australien begleiten. Die NATO führt gemeinsame Manöver mit der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer durch und kündigt eine besonders schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa an. Die gegenwärtige politische Lage, das Handeln von NATO, EU und Russland lassen befürchten, dass diese Entwicklung in einen noch größeren Konflikt einmünden könnte.

Was sind die Hintergründe dieser Krise?
Und vor allem: Was sind ihre Folgen?
Wer profitiert von ihr?

Willy Wimmer, früherer verteidigungspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion und langjähriger Insider in Sachen Sicherheitspolitik, wird am 16.12. im Audimax der TU zu diesen hoch brisanten Fragen sprechen und in der anschließenden Diskussion mit einem Podium und dem Publikum Rede und Antwort stehen.

Podium:
Willy Wimmer – Christoph Krämer (IPPNW) – Prof. Dr. Bettina Wahrig (TU Braunschweig)

************************************************************************
Willy Wimmer, seit 1959 CDU-Mitglied, gehörte bis 2009 über 30 Jahre dem Deutschen Bundestag an. 1988 bis 1992 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Er spielte eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen um die Vereinigung der beiden deutschen Staaten und war Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE. Wimmer sprach sich gegen die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg aus und klagte gegen den Tornado-Einsatz in Afghanistan. Er plädiert für die Rückkehr zum Völkerrecht und bewährten diplomatischen Verständigungsmitteln. In seinem zusammen mit Wolfgang Effenberger verfassten Buch »Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914/2014« warnt er vor der Gefahr eines dritten Weltkrieges.

**************************************************************
Eine Kooperationsveranstaltung von

IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.)
Friedensbündnis Braunschweig
Technische Universität Braunschweig
Friedenszentrum Braunschweig e.V.
Evangelische Akademie Abt Jerusalem – Theologisches Zentrum Braunschweig
Lars Dedekind, Jugendpfarrer

 

„Die eigene Haut zum Markte tragen“

Montag, 20. Oktober 2014 von Webredaktion

»Wolfgang 0. hat im Internet-Auktionshaus eBay seinen Bauch feilgeboten – mit der Offerte, sich darauf Logo oder Werbung eines Unternehmens tätowieren zu lassen. Ab 24 Grad wird ständige Bauchfreiheit garantiert. Was nicht als Kuriosum abgetan werden sollte, sondern ein Bekenntnis zu den Regeln und Gesetzen der Marktwirtschaft ist. Denn, so der 57-Jährige, er habe »sonst nichts, was ich verkaufen könnte. Also verkaufe ich mich selbst. « In toto wird Letzteres wegen des ständig sinkenden Werts der Ware Arbeitskraft allerdings immer schwieriger. Und da der Berliner zudem erwerbsunfähig ist, kommt für ihn ohnehin nur ein stückweiser Verkauf in Frage, um seine karge Rente aufzubessern. Zwar lassen sich Nieren oder Augen (noch) nicht – wie in der »Dritten Welt« – für Bares verhökern. Aber während viele im sozialen Netz bekanntlich faul auf dem Bauch liegen, präsentiert Otto, den seinen für das Mindestgebot von 5000 Euro.

Gelebte Eigenverantwortung, wie sie die Bundesregierung gern sieht. Realisieren konnte Wolfgang 0. den gewünschten Preis beim ersten Mai nicht. Doch er macht weiter. Begleitet vom Wohlwollen der Medien und gewiss auch der Bundeskanzlerin, die dieser Tage erklärte: »Der Sozialstaat hat Bedingungen geschaffen, in denen sich Menschen frei entfalten können. Zur Not bauchfrei. « [1]

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Die eigene Haut zum Markte zu tragen ist oft schlimm. Besonders wenn heute viele so arm  dran sind wie der Rentner Otto. Und das in einer Gesellschaft, indem  der Mensch nichts zählt, sondern  nur  Kapital und Profit.

Es ist echt lebensgefährlich, in einer Gesellschaft zu leben, in der gefeilscht wird, wieviel  Wenigkeit für  Menschen überlebensnotwendig sind. Dabei wird die Grenze möglichst weit nach unten korrigiert, dies erhöht den Profit der schon Überreichen.  Das ist die Menschenklasse, der sich täglich Sorgen macht, wie sie ihr meist  nicht selbst verdientes Geld am besten auf den Kopf hauen kann. Was kümmert solchen Leuten, wie es den Menschen in den sozialen Kasematten der  kapitalistischen  Gesellschaft geht. Nein, es interessiert niemanden, dass diese Menschen, Niedriglöhner, Hartz-IV-ler u.a. Menschen mit Träumen, Plänen, Hoffnungen sind. All dies wird mit den Menschen formatiert und uniformiert – das heißt, so wenig wie möglich für sich selbst beanspruchen zu dürfen. Zum Hohn wird ein Teil dieser Personen  verpflichtet, für einen Euro und weniger zu arbeiten.

Zwischen diesen beiden extremen sozialen Polen befinden sich die  Tendenzler. Das sind die Leute, die versuchen, im Kapitalismus  ihren Schnitt zu machen. Das hängt oft von einem klein bisschen  Glück oder einem großen  Haufen Pech ab. Fällt der Schnitt positiv aus, pendeln sie etwas  in Richtung oben. Schlägt das Pendel aber negativ aus, sinken die Betroffenen tiefer in den Keller.

Diese soziale Mittelschicht handelt vielfach  wie die  Fahrradfahrer: Nach oben buckeln und nach unten treten.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seine Haut selbst zum Markte tragen heißt ein altes deutsches Sprichwort. Im Klartext heißt dies, wir müssen für unser Tun einstehen. Aber hier trägt Herr Otto seine Haut zum Markte   nicht, um für irgendwelche seiner Taten zu büßen. Nein, er tut es, um sein Überleben zu sichern. Er bietet sein Letztes,  was er noch zu vermarkten hat.  Auf dem Reklamemarkt ist manchmal gut Geld zu verdienen.

Schuld daran ist die kapitalistische Gesellschaft, die dem Menschen fast alles nimmt, was er unbedingt zum Leben braucht. Und viele kapitalistische Politiker, Manager usw. bezeichnen  die Hartz-IV-ler  ungeniert als faul, arbeitsscheu  und asozial. So wird die Realität verschleiert. Die große Masse der Menschen nimmt diesen Unsinn ebenso kritiklos hin wie das  gläubige Volk das Amen in der Kirche. – Was heute geschieht, passt auf keine Kuhhaut, noch ist es einem Menschen zu zumuten. Ich wette, die Snobs finden  diese abnorme Werbungsart von Herrn Otto als einen lustigen Werbegag, ohne überhaupt  den Ernst seines Angebotes zu begreifen.

Manchmal wünschte ich, wir könnten aus der Hautfahren wie es  Schlangen tun.  Sie werfen ihre Haut ab wie ein altes Kleidungsstück. Wollte die Schlange im Paradies nicht schon die ersten Menschen  aufmerksam machen, wie wichtig dies ist.  Solche Häutungen gibt es bei uns Menschen auch. Wir nennen sie Revolutionen. Meist aber bekommen wir diese alten Klamotten nicht vollständig los. Oder diese alten Lumpen werden den Menschen erneut aufgezwungen, wie z. B. 1989ff. – Unsere Hautabwerfen und in eine neue Haut zu schlüpfen, das heißt doch nichts anderes, als neue Verhältnisse schaffen, die uns besser zu Gesichte stehen als der Kapitalismus.

Übrigens zeigt die Verwendung des Symbols der Schlange uns Menschen, wie wichtig ihr Verhalten ist. Nicht umsonst findet sich die Schlange im Äskulap-Stab, dem  Symbol des Gesundheitswesens. Und dies zeigt doch, wie wichtig gesunde soziale Verhältnisse für  die menschliche Gesundheit sind.  Es wird/ist also nur gesund, wer fähig ist, aus seiner Haut zu fahren. Dies gilt für den Menschen ebenso wie für die menschliche Gesellschaft.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit einem Blick in das „Sprichwörterlexikon“ wollen wir schließen:

„-         Keiner kann aus seiner Haut heraus.

–           Aus fremden Häuten ist gut Riemen schneiden.

–           In seiner Haut lebt es am besten.

–           Wer kein Geld hat, der zahlt mit seiner Haut (Galt einst wörtlich, da die Besitzenden sich von Körperstrafen freikaufen konnten.)

–           Andere Leute haben auch Häute ( Sind auch verletzlich)

–           Fremde Haut lässt sich leicht schinden.

–           Jeder muss seine Haut selbst zu Markte tragen (Für sein Tun muss man einstehen)

–           Jedes Tier wehrt sich seiner Haut.“

QUELLEN:

[1]   Bauchfrei im Sozialstaat, von Ingolf Bossenz , In: Neues Deutschland vom 28. Februar 2007 s

[2] Sprichwortlexikon/ Sprichwörter und sprichwörtliche Ausdrücke aus deutschen Sammlungen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Verlag C. H. Beck München

Lizenzausgabe für die Bundesrepublik Deutschland

VEB Bibliographisches  Institut Leipzig 1984

ISBN-Nr. 3 406 09885 1

Otto = das ist mein frei erfundener Familienname des Rentners Wolfgang O.

Ich wünsche uns allen ein nachdenkliches  Wochenende, und  das wir uns alle in unserer Haut wohlfühlen.

Mit  menschlichen  Grüßen

Kurt Wolfgang Ringel

„Der Weltmädchentag – Kampf um Mädchenrechte“

Samstag, 11. Oktober 2014 von Webredaktion

»10. Oktober 2012 – Zum ersten Mal findet in diesem Jahr der internationale Weltmädchentag statt. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat im Dezember 2011 beschlossen, den 11. Oktober zum „International Day of the Girl Child“ zu ernennen. Der Tag ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Mädchenrechte. Er soll darauf aufmerksam machen, dass Mädchen auf der ganzen Welt noch immer jeden Tag Opfer von Diskriminierung und Gewalt werden. Mädchen werden in vielen Bereichen, wie zum Beispiel Bildung und Gesundheit benachteiligt. « [1]

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

um welche Probleme geht es, die mit diesem Gedenktag sichtbar gemacht werden sollen?

»Problem Kinderhochzeit

Der Schwerpunkt des ersten Weltmädchentages liegt auf dem Problem der Kinderhochzeit. Weltweit wurden 23 Millionen Mädchen noch vor ihrem 15. Geburtstag verheiratet.

Die Folgen dieser frühen, meist erzwungenen Hochzeiten sind verheerend: Viele Mädchen werden Opfer häuslicher Gewalt, viele werden ungewollt sehr früh schwanger, fast alle werden in ihrer Entwicklung, Bildung und Gesundheit erheblich beeinträchtigt. …

Kinderhochzeiten sind eine fundamentale Verletzung der Menschen- und Kinderrechte und müssen beendet werden. « [2]

Aber nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern werden den Mädchen nicht ihre vollen Menschenrechte zugestanden. Auch in unserer ‚Zivilisation‘ werden den Mädchen nicht die vollen Rechte garantiert. Dazu zählen das Recht auf Menschenwürde, auf die Achtung und Wertschätzung, wie es in der menschlichen Gesellschaft üblich sein sollte. Weit verbreitet sind weltweit neben den oben angesprochenen Zwangsehen vor allem Gewalt und sexueller Missbrauch.

Wie sollen sich Menschen in einer Ehe lieben und achten, wenn die Mädchen, die zukünftigen Frauen politisch, kulturell und menschlich degradiert und entwürdigt werden? Es sind schlichtweg Verbrechen gegen Menschen, gegen die Menschlichkeit.

Viel Ähnlichkeit hat, meiner Meinung nach, der Weltmädchentag mit dem Frauentag: Denn, werden die Mädchen nicht von Jugend auf beschützt und geachtet, so werden sie es später als Frauen auch kaum. Alles, was Frauen und Mädchen erleiden müssen und mussten, tragen sie als Probleme ihr gesamtes Leben mit sich herum. Deshalb ist es eine Aufgabe aller Menschen, sich verantwortlich zu fühlen für eine saubere gesellschaftliche Atmosphäre, in der alle Mädchen ohne Opfer von Gewalt zu werden, aufwachsen können. Dazu gehören auch das Recht und die Möglichkeit von Schule, Berufsausbildung und Studium.

Immer wieder erleben wir es, wie aus ernsten Gedenktagen billige und inhaltsleere Spaßveranstaltungen werden. Denken Sie bitte nur an den Gedenktag für Frauen, ihre Kinder nicht mehr für Kriege herzugeben. Entstanden ist dieser Tag nach dem Bürgerkrieg in den USA im 19. Jahrhundert. Verkommen ist dieser Tag, heute als Muttertag bekannt, und völlig seines Inhaltes beraubt. Er ist zu einem Tag des zweitgrößten Konsumumsatzes nach Weihnachten geworden.

Was nutzen den Mädchen also Spaßaktionen, wo Ernst erforderlich ist. Was nutzen z.B. Farb-Lichtshows? Die Mädchen müssen aus den miserablen Verhältnissen herausgerissen werden.

Ich vermisse die politischen, konkreten und wirksamen Maßnahmen. Warum werden nicht die Verursacher der Verbrechen benannt und bestraft. Wesentlichen Anteil haben daran die kapitalistischen Verhältnisse. Daran ändern die auch noch ganze Völker beherrschende Religionen nichts.

Mit der Frauenfrage, der gesellschaftlichen Befreiung der Frau ist auch die Mädchenfrage verknüpft. Sind doch die Mädchen die Frauen in spe. Und es kann keine menschliche Gesellschaft geben, ohne dass Frau und Mann gleichberechtigt sind. Eingeschlossen ist die Mädchenfrage.

Manche Menschen werden sich fragen: Warum noch ein Gedenktag? Haben wir nicht schon jetzt genug davon? Es mag sein, das wir schon viele Feier-und Gedenktage haben. Aber haben wir uns schon einmal gefragt, welche Tage davon notwendig und welche unnütz sind?

Notwendig sind alle Gedenk- und Jahrestage, die ernste Inhalte haben. Es sind all diese periodischen Erinnerungen, die uns mahnen und auffordern, mit unseren Mitmenschen human und friedlich umzugehen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, diese Denkanstöße sind unbedingt notwendig.

Und dazu zähle ich auch den Weltmädchentag

QUELLEN:

[1] Von younicef.de Erster Weltmädchentag.de

[2] Ebenda

Ich wünsche uns allen ein nachdenkliches Wochenende, und besonders in diesem Demokratie-heißem Herbst.

Mit menschlichen Grüßen

Kurt Wolfgang Ringel“

Freidenker Nr. 2-14 Juli 2014

Dienstag, 29. Juli 2014 von Webredaktion
Vor einigen Tagen habe ich den neuen Freidenker, das Verbandsorgan des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. erhalten. Das Hauptthema ist Sprache, es geht in diesem Zusammenhang um Erkenntnis – Kommunikation – Herrschaft.
„Sprache aus den Bedürfnissen des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere der Produktionstätigkeit, hervorgegangenes und sich ständig entwickelndes System verbaler Zeichen, das der der Formierung der Gedanken, dem Denken, im Prozess der Erkenntnis der objektiven Realität durch die Menschen dient und den Austausch ihrer Gedanken und emotionalen Erlebnisse sowie die Fixierung und Aufbewahrung des erworbenen Wissens ermöglicht. …“ So der Beginn eines Textes zur Sprache in einem Wörterbuch.
Dieses Thema ist hoch aktuelle und das nicht nur im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Ereignissen in der Ukraine und der Berichterstattung darüber, sondern auch das Leben in diesem Land betreffend. Eine Ergänzung passend zum Thema:

An ihrer Sprache sollt Ihr sie erkennen … ist ein Beitrag überschrieben, welcher sich mit dem Gebrauch von Sprache im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Ereignissen in der Ukraine und deren Spiegelung in den Medien auseinandersetzt.
In einem anderen Zusammenhang erhielt ich Werbung für die Junge Welt, „3 Monate jW für 60,-€, inklusive Bildungsprämie*“. Im Text dazu ist unter anderem zu lesen: „Aber es gibt die junge Welt – eine Bastion für Vernunft, Zurückhaltung, Ruhe und Schönheit, die Ihnen ein Bildungsangebot der besonderen Art macht. Lassen Sie es uns im Shakespeare-Jahr mit Hamlet sagen: >>Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:/Ob´s edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern/Des wütenden Geschicks erdulden oder,/Sich waffnend gegen eine See von Plagen,/Durch Widerstand sie enden?<< Wir sind für Widerstand gegen Analphabetismus jeder Art, politischen, philosophischen, geschichtlichen und sonstigen** – schon aus eigenem Interesse: jW soll auch in Zukunft gelesen und verstanden werden.“

**von mir herausgehoben

Freidenker 4-13

Freitag, 02. Mai 2014 von Webredaktion
Im Dezember 2013 erschien der Freidenker 4-13, Verbandsorgan des DFV. Thema des Heftes ist der Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren und der Kampf gegen imperialistische Kriege in den letzten 100 Jahren. Gerade letzteres ist unbedingt Notwendig, wenn sich heute in der Welt umgeschaut wird und die verschiedensten Kriege Berücksichtigung finden. Zu erkennen bleibt, wohin die Politik der verschiedensten Hegemonialmächte führt. In diesem Zusammenhang gibt es etliche Parallelen zum ersten Weltkrieg, aber auch zum zweiten. Als ich im Januar eine Vorbereitungsstunde zur Jugendfeier dieses Jahres in Braunschweig begleitet, hatte ich den ersten Weltkrieg und dessen Umfeld, Ursachen und Wirkungen zum Thema gemacht. Es ist ein interessantes, aber auch wichtiges Thema, weil es die Gegenwart und gegenwärtiges gesellschaftliches Sein nicht nur Tangiert. Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung viel mir ein Buch in die Hand, welches sich mit „erlebte Geschichte“, wie sie „von Zeitgenossen gesehen und geschildert“ wird beschäftigt, der erste Teil trägt den Titel, „vom Kaiserreich zur Weimarer Republik“ und in diese Zeit fallen Vorbereitung, Führung und Folgen des ersten Weltkrieges.
Wie oben geschrieben, dieser  Freidenker beschäftigt sich mit dem Thema erster Weltkrieg und dessen Bedeutung bis in die Gegenwart hinein.

Im letzten Teil des Heftes finden sich Thesen, welche zur Diskussion gestellt werden und das Verhältnis von Freidenkern und Religion zum Gegenstand haben. Die Thesen finden sich als PDF – Datei hinterlegt auf der Seite des DFV. Ihnen ist eine breite und inhaltsreiche Diskussion zu wünschen.

Th. Loch

Aufruf des Bündnis gegen Rechts Braunschweig

Freitag, 04. Januar 2013 von Webredaktion

Deine Stimme gegen die NPD!

Lautstark gegen rassistische Hetze

Am Montag, den 7.1.2013 will die NPD auf dem Burgplatz in Braunschweig eine Wahlkampfkundgebung abhalten. Angemeldet hat sie diese von 10-13 Uhr. Das Bündnis gegen Rechts ruft dazu auf, den Nazis lautstark und sichtbar zu zeigen, dass sie unerwünscht sind und ihnen den Platz für ihre rassistische und faschistische Hetze zu nehmen!

Vor etwas über einem Jahr wurde bekannt, dass die Terrorzelle NSU für eine rassistische Mordserie verantwortlich ist, der mehr als 10 Menschen zum Opfer gefallen sind. Jahrelang konnten die untergetauchten Nazis mit Hilfe eines Netzwerkes von UnterstützerInnen auch aus Niedersachsen unerkannt ihre Morde begehen. Seit dem kommen immer weitere Versäumnisse, Pannen und Vertuschungen der Geheimdienste ans Licht. Nicht selten ermöglichten Gelder, die diese an ihre V-Leute zahlten, erst den Aufbau und die Finanzierung faschistischer Organisationen und Strukturen.

Zu den direkten Unterstützern der „NSU“ gehörte u.a. auch der jetzt wegen Beihilfe zum Mord angeklagte Ralf Wohlleben, der zeitweise Landesvorsitzender der NPD in Thüringen war. Die NPD distanziert sich zwar nach außen hin von den Morden (ohne jedoch die Opfer oder die Angehörigen zu bedauern) und versucht sich gerade auch im jetzigen Landtagswahlkampf bieder und bürgerfreundlich zu geben: Doch ob NPD, NSU, Aktionsgruppen, Autonome Nationalisten, Kameradschaften oder wie sich die Nazis sonst nennen: Sie alle eint eins: Die rassistische Abwertung von Menschen, die von ihnen als „Fremde“ und „Ausländer“ angesehen werden. Und: Ob NPD, militante Nazis oder NSU-Unterstützer, die Szene ist gerade auch hier in der Region untereinander eng verbunden.

Als die NPD im August mit einem kläglichen Haufen von ca. 20 AnhängerInnen – die meisten extra aus Goslar herangekarrt – auf dem Burgplatz eine Kundgebung abhielt, ging diese im Lärm von Rufen und Pfiffen von hunderten GegendemonstrantInnen unter. Lassen wir auch diesmal den Auftritt der Nazis zum Misserfolg werden! Kommt zum Burgplatz und zeigt deutlich und lautstark, dass die NPD und andere Nazis nicht erwünscht sind!

Montag, 7.1.2013: Protest gegen die NPD-Kundgebung

Treffpunkt 9:30 Uhr Ruhfäutchenplatz (Münzstr./Dankwardstr.)

Da es sein kann, dass sich Ort und Zeit noch ändern, solltet ihr euch unter www.buendnisgegenrechts.net oder www.facebook/bgr.braunschweig über aktuelle Änderungen auf dem Laufenden halten.

Bündnis gegen Rechts Braunschweig

V.i.S.d.P.: Bündnis gegen Rechts, c/o Carl-von-Ossietzky-Zentrum, Leopoldstrasse 23, 38100 Braunschweig

Bündnis gegen Rechts
c/o Carl-von-Ossietzky-Zentrum
Leopoldstr. 23 * 38100 Braunschweig

www.buendnisgegenrechts.net
www.twitter.com/4juni2011

Spendenkonto: 
Sonderkonto Volkmann *Konto Nr. 150567964 *NORD LB *BLZ 25050000

Herzlich Willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V., Landesverband Niedersachsen



Juni 2017
M D M D F S S
« Okt    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Navigation

Kategorien

Hyperlinks

Beiträge

Schlagwörter

Meta

 

© Deutscher Freidenker-Verband e.V., Landesverband Niedersachsen, Sachsen-Anhalt; Design: Vlad (aka Perun; Anpassungen: DFV-Webmaster