:: Deutscher Freidenker-Verband e.V. – Niedersachsen ::

Jugendweihe 2017 in Braunschweig

Freitag, 19. August 2016 von Webredaktion
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Foto: Rene Ledrado

Die Feier zur Jugendweihe 2016 ist Geschichte, sie fand am 23. April diesen Jahres in der Stadthalle Braunschweig statt. 49 Jugendliche wurden vor über 400 Gästen in die Reihen der Erwachsenen aufgenommen. In Vorbereitung auf diese Feierstunde fanden drei Wochenendveranstaltungen im Harz und eine Veranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Drütte statt.

Und nun ist es wieder soweit, es geht an die Vorbereitung und Durchführung des nächsten Jugendweihzyklus, in Vorbereitung auf die Feierstunde 2017 und so wurde folgende Pressemeldung herausgegeben:

Jugendweihe? Das stammt doch aus der DDR? Nein, die Jugendweihe ist schon viel länger ein wichtiger Bestandteil weltlicher Feierkultur, welche den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter kennzeichnet.

Die Naturfreundejugend Braunschweig (NFJ), der Deutsche Freidenker Verband Niedersachsen (DFV) und der Humanistische Verband Niedersachsen (HVD) veranstalten jährlich, anknüpfend an eine über hundertjährige Tradition der Braunschweiger Freidenker, die Jugendweihe in unserer Region. Sie versteht sich als nichtchristliche und religionsfreie Alternative zur evangelischen Konfirmation oder katholischen Firmung.

In Vorbereitung auf die gemeinsame JugendFEIER, also die abschließende Festveranstaltung der Jugendweihe, fahren Mädchen und Jungen ab dem 14. Lebensjahr an mehreren Wochenenden in den Harz, können dort an kleinen Workshops zu Themen wie Philosophie, Ökonomie und Vorurteilen teilnehmen. Auch spannenden Aktionen wie Kistenklettern, Nachtwanderung und Bogenschießen stehen auf dem Programm. Gebührend gefeiert wird der Abschluss der Jugendweihe mit einer Festveranstaltung, wie z.B. dieses Jahr mit über 400 Gästen in der Braunschweiger Stadthalle. Michael Schulz, Ortsjugendleiter der Naturfreundejugend Braunschweig resümiert über die Jugendweihe wie folgt: „Wichtig war uns dabei die Erkenntnis, dass jeder Mensch von Geburt an gut ist und für sich auch was ganz besonders Wertvolles und Einzigartiges darstellt.“

Am 23. Oktober 2016 um 16.30 Uhr laden die Naturfreundejugend Braunschweig, der Deutsche Freidenker Verband Niedersachsen und der Humanistische Verband Niedersachsen alle interessierten Eltern und Kinder zu einer Informationsveranstaltung in das Naturfreundeheim, Schrotweg 112, 38122 Braunschweig, ein. Rückfragen gerne unter: 0531 890018 oder naturfreundeladen@web.de 

Weiter Informationen und Termine sind hier zu finden: klick

Droht eine Eskalation der Ukraine-Krise?

Montag, 01. Dezember 2014 von Webredaktion

FlyerA4Hinweis: folgenden Hinweis erhielt ich per E-Mail und möchte die Gelegenheit nutzen, hier auf folgende Veranstaltung in Braunschweig zu verweisen:

Krieg in Europa

Droht eine Eskalation der Ukraine-Krise?

Vortrag und Diskussion mit Willy Wimmer

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Dienstag, 16.12.2014, 19.00 Uhr
Audimax der TU Braunschweig, Pockelsstr. 14

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In der Ukraine wird nach wie vor mit schweren Waffen gekämpft. Russland lässt Langstreckenbomber über dem Atlantik kreuzen und Präsident Putin von Kriegsschiffen zum G20-Gipfel nach Australien begleiten. Die NATO führt gemeinsame Manöver mit der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer durch und kündigt eine besonders schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa an. Die gegenwärtige politische Lage, das Handeln von NATO, EU und Russland lassen befürchten, dass diese Entwicklung in einen noch größeren Konflikt einmünden könnte.

Was sind die Hintergründe dieser Krise?
Und vor allem: Was sind ihre Folgen?
Wer profitiert von ihr?

Willy Wimmer, früherer verteidigungspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion und langjähriger Insider in Sachen Sicherheitspolitik, wird am 16.12. im Audimax der TU zu diesen hoch brisanten Fragen sprechen und in der anschließenden Diskussion mit einem Podium und dem Publikum Rede und Antwort stehen.

Podium:
Willy Wimmer – Christoph Krämer (IPPNW) – Prof. Dr. Bettina Wahrig (TU Braunschweig)

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Willy Wimmer, seit 1959 CDU-Mitglied, gehörte bis 2009 über 30 Jahre dem Deutschen Bundestag an. 1988 bis 1992 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Er spielte eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen um die Vereinigung der beiden deutschen Staaten und war Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE. Wimmer sprach sich gegen die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg aus und klagte gegen den Tornado-Einsatz in Afghanistan. Er plädiert für die Rückkehr zum Völkerrecht und bewährten diplomatischen Verständigungsmitteln. In seinem zusammen mit Wolfgang Effenberger verfassten Buch »Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914/2014« warnt er vor der Gefahr eines dritten Weltkrieges.

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Eine Kooperationsveranstaltung von

IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.)
Friedensbündnis Braunschweig
Technische Universität Braunschweig
Friedenszentrum Braunschweig e.V.
Evangelische Akademie Abt Jerusalem – Theologisches Zentrum Braunschweig
Lars Dedekind, Jugendpfarrer

 

„Heute die Griechen, morgen wir, Europa verarmt seine Bürger – Was tun?“ Sonntags-Matinee am 13.01. in Hannover

Donnerstag, 03. Januar 2013 von Webredaktion
Bild Quelle
Über mindesten zwei Ecken, wenn nicht gar drei, erhielt ich folgende Nachricht, welche auf eine Veranstaltung am 13.01. diesen Jahren in Hannover verweist. Dem E-Mai waren zwei Anhänge beigefügt, einer verweist auf die Veranstaltung selbst und ein zweiter enthält einen Aufruf von Mikis Theodrakis. Hier nun der Text der E-Mail:
Mikis Theodorakis in seinem Aufurf ,,An die Empörten“: „…Wir wenden uns auch an die europäischen Völker. Unser Kampf ist nicht nur der Griechenlands, er strebt ein freieres, unabhängigeres und demokratischeres Europa an. … Wir bitten Sie nicht, unseren Kampf aus
Solidarität zu unterstützen. …Wir bitten Sie, es in Ihrem eigenen Interesse zu tun …“
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

es sind nur noch wenige Tage bis zur Sonntags-Matinee am 13. Januar 2013. Ab 11.00 Uhr werden dann in den verdi-Höfen in Hannover (Goseriede10-12) der Schauspieler Rolf Becker und der Historiker Karl Heinz Roth (beide kommen aus Hamburg) gemeinsam den Blick nach Süden lenken: in die europäischen Krisenländer, vor allem nach Griechenland.
„Heute die Griechen, morgen wir; Europa verarmt seine Bürger. Was tun?“ – unter diesem Titel werden beide mit Poesie und Politik, mit Zorn und Zärtlichkeit (und Musik) die große Krise (des weltweiten Kapitalismus) und die EU-Spardiktate beleuchten, die die griechische Wirtschaft nun schon im fünften Jahr in Folge abstürzen lassen, die die internationalen Banken und Spekulanten retten soll, die Hunger und Verzweiflung in den Süden Europas gebracht haben und die auch hierzulande nicht ohne negative Folgen für die große Masse der Bevölkerung bleiben dürften.
Karten gibt es im Vorverkauf im verdi-service-Point in der Goseriede 10-12 in Hannover (geöffnet in der Regel 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr/Freitag bis 14.00 Uhr).
Weitere Einzelheiten – auch zur Solidaritätsreise, die Rolf Becker mit Gewerkschaftern aus Deutschland und Österreich zu griechischen Kollegen/innen unternommen hat und seinen Solidaritäts-Aufruf – entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer (pdf).
Als pdf ist auch der Aufruf von Mikis Theodorakis angehängt.
Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro; Erwerbslose haben freien Eintritt. Veranstalter sind verdi, die Rosa Luxemburg Stiftung, das verdi-Bildungswerk, das Zukunftsforum hannoverscher GewerkschafterInnen und Attac-Hannover.
Bis bald am Sonntag, 13. Januar/11.00 Uhr, in den verdi-Höfen. Bitte kommen Sie im eigenen Interesse und seien Sie gewiss: so eine Matinee, die Poesie und Politik, Zorn und Zärtlichkeit verbindet, gibt es nicht alle Tage in Hannover.
Im Namen der Veranstalter grüßt freundlich

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Braunschweiger Freidenker besichtigten KZ-Gedenkstätte Dora

Sonntag, 26. August 2012 von Webredaktion

Am 14. Juli 2012  besuchten sieben  Mitglieder der Ortsgruppe  Braunschweig die KZ-Gedenkstätte  Dora bei Nordhausen.

Das  faschistische Konzentrationslager Dora-Mittelbau  wurde  am 28. August   als  Außenlager Buchenwald errichtet. Seit 1944 war Dora ein selbstständiges Lager mit  etwa 40 Außenkommandos. Mehr als 30 000 Häftlinge aus 26 Nationen wurden  rücksichtslos bei dem Bau der unterirdischen Produktionsstätten für die V-Waffen und zu deren Herstellung eingesetzt. Bis zur Befreiung  des KZ am 11. April 1945 wurden etwas  16 000 Menschen ermordet.

In den dreißiger  Jahren wurde  im Kohnstein  ein Tanklager für Flugzeugbenzin  angelegt. Nach der Zerstörung der V2-Anlage in Peenemünde wurde hier die Produktionsstätte   aufgebaut. Während dieser Zeit mussten  Häftlinge zeitweise in den Stollen schlafen, während  rund um die Uhr produziert, transportiert und auch gesprengt wurde. So  waren die  Häftlinge ständig unsäglichem Lärm, Nässe und Staub ausgesetzt. Und das bei  12 Stunden Arbeit sowie beim Schlafen, zu dem die Menschen wohl kaum gekommen sind. Die Verpflegung war minimal und von schlechter Qualität. Die  Temperatur im Stollen betrug  ständig  8 °C;  bei einer relativen Luftfeuchtigkeit 60 %. Erst, als die Raketenproduktion  angelaufen war, wurde  das Lager außerhalb des Stollens aufgebaut.

Die Führung  durch die Gedenkstätte ist auch eine Führung durch die menschliche Seele. Unter den Bedingungen im Lager  wurde der  Charakter der Menschen, gepaart  mit dem Überlebenswillen, sichtbar. Besonders  ergriffen waren wir von den Verhaltensweisen, denen die Häftlinge im Lager durch die  Wachmannschaften ausgesetzt waren. Dazu gibt es viele  Beispiele. So über das bewusst willkürliche Bestrafungssystem im Lager, und dem Verhalten der Häftlinge, die als Funktionshäftlinge im Auftrage der Bewacher das Lager zu verwalten hatten.

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Nein zu Spardiktaten und Nationalismus!

Mittwoch, 15. August 2012 von Webredaktion

Solidaritätsreise nach Griechenland, 15. bis 22. September 2012

Ein in der Geschichte der Europäischen Union bisher einmaliges Sparprogramm hat Millionen Griechen in bittere Armut gestoßen. Der Hunger ist zurückgekehrt, das Gesundheitswesen zusammengebrochen. Allein in Athen sind über 250.000 Menschen auf die Suppenküchen der Kirche angewiesen, um zu überleben. Die Krankenkassen sind pleite. Sie können ihre Rechnungen bei Ärzten und Apotheken nicht mehr zahlen. Immer öfter müssen Patienten für Medikamente und ärztliche Behandlung selber aufkommen. Wer dazu nicht in der Lage ist, wie Hunderttausende, bleibt von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen.

Während die Lohn-, Gehalts- und Verbrauchssteuern stiegen, wurden die Arbeitslosenhilfe auf 360 Euro im Monat zusammengestrichen und die Bezugsdauer auf ein Jahr gekürzt. Danach bleibt nur die Unterstützung durch Familienangehörige oder der Gang zu den humanitären Suppenküchen. Bei denen, die noch Arbeit haben, wurden die Löhne um bis zu 50 Prozent gesenkt. Der Mindestlohn wurde von 750 auf 590 Euro reduziert.

Die griechische Eisenbahn und die Agrarbank werden privatisiert. Weitere Privatisierungen sollen folgen – faktisch das gesamte griechische Staatseigentum soll internationalen Finanzinvestoren und Konzernen zum Kauf angeboten werden.

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2013 wieder Jugendweihe in Braunschweig!

Dienstag, 10. Juli 2012 von Webredaktion

Nachdem es in diesem Jahr keine Jugendweihveranstaltung des Deutschen Freidenker-Verbandes in Braunschweig gegeben hat, hat der neue Vorstand des DFV Niedersachsen beschlossen, Möglichkeiten zu erschließen, welche eine Aufnahme der Jugendweihe wieder ermöglicht.

Während einer Zusammenkunft von Mitgliedern der NaturFreundejugend Braunschweig und des DFV Niedersachsen am 20.06.2012 in Braunschweig wurde beschlossen, zukünftig gemeinsam Jugendweihveranstaltungen in Braunschweig durchzuführen.

Im Verlauf des Gespräches stellten die Mitglieder ihre Verbände gegenseitig vor und berieten über langfristigen Möglichkeiten zur gemeinsamen Durchführung von Jugendweihveranstaltungen. Die spezifischen Möglichkeiten beider Vereine berücksichtigend, wurde beschlossen eine Festveranstaltung zur Jugendweihe für den 28.04.2013 zu organisieren. In schon vereinbarten Treffen werden wir weiter beraten, Folgetermine und Inhalte vorbereitender Veranstaltungen festgelegt und anschließend bekanntgegeben.

Für Anmeldungen und weitere Informationen stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: per E-Mail (dfv-niedersachsen@freidenker.org und jugendweihe@nfj-bs.de) sowie von Montag bis Freitag 10.00-17.00 Uhr über den Naturfreundeladen, Goslarsche Str. 99, 38118 Braunschweig, Telefon: 0531 890018. Anmeldungen sind bei beiden Vereinen möglich. Mit Interessenten werden wir uns kurzfristig in Verbindung setzen.

Um Planungssicherheit zu erlangen und auf Grund beschränkter Teilnehmerzahl, wäre anzuraten möglichst zeitig Verbindung mit den Organisatoren aufzunehmen und die Anmeldemöglichkeiten zu nutzen.

Herzlich Willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V., Landesverband Niedersachsen



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