:: Deutscher Freidenker-Verband e.V. – Niedersachsen ::

Wieviel Urmensch steckt noch in uns Menschen? -BESUCH IM PALÄON-

Freitag, 13. Februar 2015 von Webredaktion

paläon

Am 27. November 2014 waren wir, die Ortsgruppe Braunschweig des DFV-Landesverbandes in Schönigen, einer kleinen Stadt am Elm. Ziel war ein Museum, welches sich am Rande dieser Stadt befindet. Und ist ein Ort geeigneter als Schöningen, für das Paläon, dem Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere?

»Am Osthang des Elms gelegen, ist Schöningen die älteste, urkundlich benannte Stadt im Braunschweiger Land. Erstmalige Erwähnung fand sie als „Villa skahaningi“ im Jahr 748. Der Vater Karl des Großen, Frankenkönig Pippin, war es, der hier Halt machte, als er gegen seinen bei der Erbfolge übergangenen und nach Sachsen qeflohenen Bruder Gripho in die Schlacht zog.« ( unten genannte Quelle, Seite 10).

Es ist ein sehr junges Museum, noch keine zwei Jahre alt. Trotzdem wird in dem Paläon über Geschichte und Zeiten informiert, die uns nur durch die Archäologie erschlossen und dargestellt werden kann. So sind u. a. Fundstücke zu besichtigen, die 300 000 Jahre alt sind, die Schöniger Speere. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich unsere heutigen Speere von den Speeren unserer Vorfahren kaum unterscheiden. Einen Speer zu fertigen dauerte damals etwa zwei Stunden. Und das vom Baumfällen bis zum fertigen Wurfgerät.

Die gefundenen Speere sind aus Fichtenholz gefertigt; trotzdem sind sie nicht so leicht, wie wir dies heute von dem Fichtenholz kennen. Es war schweres Holz, weil die Fichten auf Grund des kalten Klimas damals langsam wuchsen (ähnlich wie heute die Bäume in Sibirien.)

In Schöningen erhalten die Besucher einen Überblick über 3,6 Millionen Jahre Erdgeschichte. Und auf eine sehr interessante Art und Weise wird dies in einem Zeit-Klima-Panorama gezeigt. Es wird dargestellt, wie Pflanzen und Tiere sich durch die Klimaänderung entwickelten. Neue Arten entstanden, andere Arten starben aus, – je nach den jeweils existierenden Klimaverhältnissen. Zu sehen ist auch, wie sich über die Jahrmillionen hinweg der Mensch entwickelte. Im Laufe der Geschichte unseres Planeten Erde gab es permanent Wechsel von Warme- und Kaltzeiten. Etwa alle 100 000 Jahre erfolgt ein Wechsel von Warm- und Kälte(Eis)zeiten auf der Erde. Ein Blick in die Gegenwart zeigt uns, dass dieser Wechsel auch weiterhin von statten geht. Wir lernen, dass die Erde ständig in Bewegung war und ist, und es auch weiter so sein wird, so lange die Erde existiert. Tektonische Verschiebungen finden in den Zeitläufen der Erdgeschichte des Planeten ständig statt.

Eine altbekannte Tatsache wurde den Besuchern im Museum bestätigt: Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Aber beide haben gemeinsame Vorfahren. Friedrich Engels wird sich sicher gern korrigieren lassen. Schrieb er doch „Über die Menschwerdung des Affen.“ – Die Bevölkerungsdichte war sehr niedrig. Es wird geschätzt, dass in der Altsteinzeit in Europa etwa 30.000 Menschen lebten. Damals war der Feuerstein das wichtigste Material, um Schneidwerkzeuge herzustellen. Dazu wurden die Steine geschlagen, so dass scharfe Stein-Klingen absprangen. In einem Video wird gezeigt, wie in der Tierklinik Hannover mittels Werkzeuge aus Feuersteinen ein Pferd zerlegt wird.

Auch wenn vieles von der frühen Erdgeschichte ungeklärt bleibt, so lernen wir doch manches über die Biografie des blauen Planeten. Vom Museum aus ist durch das Panoramafenster der Kohletagebau zu sehen. Die Ausstellungsstücke des Museums stammen aus dem Abraum, der entfernt werden musste, um an das Kohleflöz zu gelangen. Und in dem darunter liegendem Flöz befinden sich prähistorische Funde aus der Erdzeit, als Dinosaurier die Erde bevölkerten. Das war vom Mesozoikum (Erdmittelalter), von der Mittleren Trias vor rund 235 Millionen Jahren bis zur Kreide-Tertiär-Grenze vor etwa 65 Millionen Jahren.

Der Tagebau soll von 2017 an geflutet werden. Es wird damit gerechnet, dass dieser Tagebau im Jahre 2070 vollständig geflutet sein wird.

Der Vergleich über scheinbar unendlich lange Zeiträume hinweg hilft uns Menschen, unsere Gegenwart besser zu verstehen und zielgerichteter zu leben. Und versuchen wir, unser Leben  menschlicher zu gestalten? – Wir sollten daraus die erforderlichen Schlüsse für unser weiteres Tun und Handeln ableiten.

Die prähistorische Geschichte hilft uns, unser Leben in der Gegenwart sinnvoll einzuordnen und vernünftig zu leben. Aus dieser Sicht verstehen wir auch Goethe besser, der Faust sagen lässt: „Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nutzen!“ – Die Natur zeigt dem Menschen, dass ein Aufhäufen von Schätzen über ein zum Leben erforderliches Maß hinaus nutzlos und sinnlos ist. Der Mensch muss sich ständig den Änderungen der Natur anpassen. Und diese Änderungen der menschlichen Lebensweise erfordern immer wieder andere materielle Dinge, um zu leben und überleben zu können. Im Paläon wird deutlich, dass alles nur eine Frage der Zeit ist. Dies gilt explizit für uns Menschen….

»Die Schöninger Speere – ein kulturelles Erbe von Weltrang. Seit 1983 werden im Abbauvorfeld des Braunkohlentagebaus Schöningen archäologische Ausgrabungen im Rahmen eines interdisziplinären Langzeit-Forschungsprojektes durchgeführt. Träger ist das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege. Mitte der 90er Jahre gelangen mit den Schöninger Speeren die spektakulärsten Funde. Am Originalfundplatz eröffnete im Sommer 2013 das paläon, Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere, und macht unter dem Motto „Entdecke den UrMensch in dir!“ die Geschichte unserer Vorfahren greifbar.«
[Quelle: Stadt der Speere/ Schöningen; 1. Auflage; Januar 2014; Seite 14 ]

Mit menschlichen Grüßen

Kurt Wolfgang Ringel

Vorbereitung Jugendweihe 2015

Dienstag, 07. Oktober 2014 von Webredaktion

Am 12.10.2014 findet eine Infoveranstaltung zur Jugendfeier 2015 und deren Vorbereitung statt. Treffpunkt ist 14:00Uhr im Naturfreundeheim am Südsee, Schrotweg 112 in Braunschweig. Alle Interessenten an der Jugendfeier 2015 sind recht herzlich eingeladen. Wie 2014 wird die Jugendfreier von der Naturfreundejugend Braunschweig, dem Jugendverband des HVD und dem Freidenkerverband Niedersachsen vorbereitet und durchgeführt.

Für Anmeldungen und weitere Informationen stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: per E-Mail (dfv-niedersachsen@freidenker.org und jugendweihe@nfj-bs.de) sowie von Montag bis Freitag 10.00-17.00 Uhr über den Naturfreundeladen, Goslarsche Str. 99, 38118 Braunschweig, Telefon: 0531 890018.

Handzettel mit Formular zur Anmeldung

Aufruf des Bündnis gegen Rechts Braunschweig

Freitag, 04. Januar 2013 von Webredaktion

Deine Stimme gegen die NPD!

Lautstark gegen rassistische Hetze

Am Montag, den 7.1.2013 will die NPD auf dem Burgplatz in Braunschweig eine Wahlkampfkundgebung abhalten. Angemeldet hat sie diese von 10-13 Uhr. Das Bündnis gegen Rechts ruft dazu auf, den Nazis lautstark und sichtbar zu zeigen, dass sie unerwünscht sind und ihnen den Platz für ihre rassistische und faschistische Hetze zu nehmen!

Vor etwas über einem Jahr wurde bekannt, dass die Terrorzelle NSU für eine rassistische Mordserie verantwortlich ist, der mehr als 10 Menschen zum Opfer gefallen sind. Jahrelang konnten die untergetauchten Nazis mit Hilfe eines Netzwerkes von UnterstützerInnen auch aus Niedersachsen unerkannt ihre Morde begehen. Seit dem kommen immer weitere Versäumnisse, Pannen und Vertuschungen der Geheimdienste ans Licht. Nicht selten ermöglichten Gelder, die diese an ihre V-Leute zahlten, erst den Aufbau und die Finanzierung faschistischer Organisationen und Strukturen.

Zu den direkten Unterstützern der „NSU“ gehörte u.a. auch der jetzt wegen Beihilfe zum Mord angeklagte Ralf Wohlleben, der zeitweise Landesvorsitzender der NPD in Thüringen war. Die NPD distanziert sich zwar nach außen hin von den Morden (ohne jedoch die Opfer oder die Angehörigen zu bedauern) und versucht sich gerade auch im jetzigen Landtagswahlkampf bieder und bürgerfreundlich zu geben: Doch ob NPD, NSU, Aktionsgruppen, Autonome Nationalisten, Kameradschaften oder wie sich die Nazis sonst nennen: Sie alle eint eins: Die rassistische Abwertung von Menschen, die von ihnen als „Fremde“ und „Ausländer“ angesehen werden. Und: Ob NPD, militante Nazis oder NSU-Unterstützer, die Szene ist gerade auch hier in der Region untereinander eng verbunden.

Als die NPD im August mit einem kläglichen Haufen von ca. 20 AnhängerInnen – die meisten extra aus Goslar herangekarrt – auf dem Burgplatz eine Kundgebung abhielt, ging diese im Lärm von Rufen und Pfiffen von hunderten GegendemonstrantInnen unter. Lassen wir auch diesmal den Auftritt der Nazis zum Misserfolg werden! Kommt zum Burgplatz und zeigt deutlich und lautstark, dass die NPD und andere Nazis nicht erwünscht sind!

Montag, 7.1.2013: Protest gegen die NPD-Kundgebung

Treffpunkt 9:30 Uhr Ruhfäutchenplatz (Münzstr./Dankwardstr.)

Da es sein kann, dass sich Ort und Zeit noch ändern, solltet ihr euch unter www.buendnisgegenrechts.net oder www.facebook/bgr.braunschweig über aktuelle Änderungen auf dem Laufenden halten.

Bündnis gegen Rechts Braunschweig

V.i.S.d.P.: Bündnis gegen Rechts, c/o Carl-von-Ossietzky-Zentrum, Leopoldstrasse 23, 38100 Braunschweig

Bündnis gegen Rechts
c/o Carl-von-Ossietzky-Zentrum
Leopoldstr. 23 * 38100 Braunschweig

www.buendnisgegenrechts.net
www.twitter.com/4juni2011

Spendenkonto: 
Sonderkonto Volkmann *Konto Nr. 150567964 *NORD LB *BLZ 25050000

„Heute die Griechen, morgen wir, Europa verarmt seine Bürger – Was tun?“ Sonntags-Matinee am 13.01. in Hannover

Donnerstag, 03. Januar 2013 von Webredaktion
Bild Quelle
Über mindesten zwei Ecken, wenn nicht gar drei, erhielt ich folgende Nachricht, welche auf eine Veranstaltung am 13.01. diesen Jahren in Hannover verweist. Dem E-Mai waren zwei Anhänge beigefügt, einer verweist auf die Veranstaltung selbst und ein zweiter enthält einen Aufruf von Mikis Theodrakis. Hier nun der Text der E-Mail:
Mikis Theodorakis in seinem Aufurf ,,An die Empörten“: „…Wir wenden uns auch an die europäischen Völker. Unser Kampf ist nicht nur der Griechenlands, er strebt ein freieres, unabhängigeres und demokratischeres Europa an. … Wir bitten Sie nicht, unseren Kampf aus
Solidarität zu unterstützen. …Wir bitten Sie, es in Ihrem eigenen Interesse zu tun …“
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

es sind nur noch wenige Tage bis zur Sonntags-Matinee am 13. Januar 2013. Ab 11.00 Uhr werden dann in den verdi-Höfen in Hannover (Goseriede10-12) der Schauspieler Rolf Becker und der Historiker Karl Heinz Roth (beide kommen aus Hamburg) gemeinsam den Blick nach Süden lenken: in die europäischen Krisenländer, vor allem nach Griechenland.
„Heute die Griechen, morgen wir; Europa verarmt seine Bürger. Was tun?“ – unter diesem Titel werden beide mit Poesie und Politik, mit Zorn und Zärtlichkeit (und Musik) die große Krise (des weltweiten Kapitalismus) und die EU-Spardiktate beleuchten, die die griechische Wirtschaft nun schon im fünften Jahr in Folge abstürzen lassen, die die internationalen Banken und Spekulanten retten soll, die Hunger und Verzweiflung in den Süden Europas gebracht haben und die auch hierzulande nicht ohne negative Folgen für die große Masse der Bevölkerung bleiben dürften.
Karten gibt es im Vorverkauf im verdi-service-Point in der Goseriede 10-12 in Hannover (geöffnet in der Regel 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr/Freitag bis 14.00 Uhr).
Weitere Einzelheiten – auch zur Solidaritätsreise, die Rolf Becker mit Gewerkschaftern aus Deutschland und Österreich zu griechischen Kollegen/innen unternommen hat und seinen Solidaritäts-Aufruf – entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer (pdf).
Als pdf ist auch der Aufruf von Mikis Theodorakis angehängt.
Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro; Erwerbslose haben freien Eintritt. Veranstalter sind verdi, die Rosa Luxemburg Stiftung, das verdi-Bildungswerk, das Zukunftsforum hannoverscher GewerkschafterInnen und Attac-Hannover.
Bis bald am Sonntag, 13. Januar/11.00 Uhr, in den verdi-Höfen. Bitte kommen Sie im eigenen Interesse und seien Sie gewiss: so eine Matinee, die Poesie und Politik, Zorn und Zärtlichkeit verbindet, gibt es nicht alle Tage in Hannover.
Im Namen der Veranstalter grüßt freundlich

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Organisatorisches Vorbereitungstreffen zur Jugendweihe 2013 in Braunschweig

Dienstag, 01. Januar 2013 von Webredaktion

Am 05.01.2013 findet um 15:00Uhr das organisatorische Vorbereitungstreffen zur Jugendweihe 2013 in Braunschweig im Objekt der Naturfreunde am Südsee statt, Interessenten sind herzlichst eingeladen!

Veranstaltungen zur Jugendweihe:

05.01.2013 15:00 Uhr: Infoveranstaltung am Südsee

25.01 – 27.01.2013: Wochenende in der Eichsfelder Hütte, St. Andreasberg, geplantes Thema: Persönlichkeitsbildung / Diskriminierung


16.02.2013 10:00-16:00 Uhr: im Naturfreunde-Stadtheim am Südsee: Rechtsextremismus in Braunschweig


15.03 – 17.03.2013: Wochenende im Naturfreundehaus Oderbrück, Thema: Natur
und Gesellschaft


13.04.2013 Beginn 10:00 oder 14:00 Uhr im Naturfreunde-Stadtheim am Südsee: Vorbereitung auf Feierstunde, religiöse und weltliche Feierkultur, Kanutour oder nettes Abendprogramm

28.04.2013: Feierstunde in der Aula der Gesamtschule Franzsches Feld

25.05.2013 um 17:00 Uhr: Nachbereitungsveranstaltung am Südsee

 

Pressemitteilung:

Jugendweihe in Braunschweig

Jugendweihe ist ein Bestandteil weltlicher Feierkultur, welcher den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter kennzeichnet.

Die Naturfreundejugend Braunschweig und der DFV Niedersachsen (Deutscher Freidenker Verband) veranstalten 2013, anknüpfend an eine über hundertjährige Tradition der Braunschweiger Freidenker, am 28.04.2013 eine Festveranstaltung zur Jugendweihe. In Vorbereitung auf die gemeinsame Jugendweihe von Mädchen und Jungen ab dem 14. Lebensjahr aus der Region Braunschweig, finden vier vorbereitende Veranstaltungen mit Themen, wie Philosophie, Natur und Gesellschaft, Persönlichkeit, Sexualität, Religion und Aberglaube, sowie weltlich Feierkultur statt, mit welchen wir dazu anregen möchten, sich über die Probleme der Welt einen eigenen Kopf zu machen.

Für Anmeldungen und weitere Informationen stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: per E-Mail (dfv-niedersachsen@freidenker.org und jugendweihe@nfj-bs.de) sowie von Montag bis Freitag 10.00-17.00 Uhr über den Naturfreundeladen, Goslarsche Str. 99, 38118 Braunschweig, Telefon: 0531 890018.

Das organisatorische Vorbereitungstreffen findet am 05.01.2013 statt, nähre Information zu den einzelnen Terminen, Kosten und Veranstaltungen sind unter dem Stichpunkt Jugendweihe auf den Seiten http://www.niedersachsen.freidenker.org und http://www.nfj-bs.de/ zu finden.

Gute alte Zeiten oder imperiales Zeitalter? Ein Veranstaltungshinweis für Braunschweig

Dienstag, 01. Januar 2013 von Webredaktion

Allen Freidenkerinnen und Freidenkern, sowie Lesern und Leserinnen dieser Seite ein gesundes, schaffensreiches und kämpferisches 2013!

Veranstaltungshinweis heute per E-Mail erhalten:

Gute alte Zeiten oder imperiales Zeitalter?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe FreundInnen, sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2013 wird in Braunschweig geprägt durch das städtische Kulturprojekt „Braunschweig zwischen Monarchie und Moderne“. Der Arbeitskreis www.jetzt-schlaegts-13.com setzt sich zum Ziel, das städtische Konzept mit unterschiedlichen Sichtweisen auf das Jahr 1913 und entsprechenden Veranstaltungen zu ergänzen.

In dieser ersten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wird über den Kirchturm geguckt und die angeblich „gute alte Zeit“ – im städtischen Konzept als „Belle Epoque“ verortet – in den Gesamtzusammenhang der politischen Entwicklung im Deutschen Reich gestellt.

Als Referenten konnten wir

Professor Dr. Georg Fülberth, Politikwissenschaftler aus Marburg gewinnen.

Zu der Veranstaltung

am 24. Januar 2013, um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Wilhelmstraße

laden wir herzlich ein verbunden mit der Bitte, den Termin schon jetzt vorzumerken. Die Weiterleitung dieser Einladung wird von uns gern gesehen.

Nähere Informationen sind der anhängenden Einladung zu entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

www.jetzt-schlaegts-13.com

Anhang zum E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 3/2012 v. 28. August 2012

Dienstag, 28. August 2012 von Webredaktion

Das „Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien“ ruft zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“ am Samstag, dem 1. September 2012, dem diesjährigen Antikriegstag, in Frankfurt am Main auf.

Zweck der Demonstration ist es, ein Ende der aggressiven völkerrechtswidrigen Einmischung der USA und anderer NATO-Mitgliedsstaaten sowie arabischer Monarchien in Syrien zu fordern und der in westlichen Ländern weit verbreiteten falschen Auffassung entgegenzutreten, dass es sich bei dem Krieg in Syrien um einen Bürgerkrieg oder einen „Volksaufstand“ gegen den Präsidenten Baschar al-Assad handele. Die Demonstranten wollen der Öffentlichkeit die Wahrheit zu Gehör bringen, dass durch die Einschleusung ausländischer Terrorbanden nach Syrien, die von antisyrischen Medien verharmlosend wie unzutreffend als Kämpfer der inneren Opposition bezeichnet werden, Staat und Gesellschaft destabilisiert und religiöse Zwietracht gesät wer den soll, dass jedoch der größte Teil des syrischen Volkes zur Abwehr dieser Aggression und zur Verteidigung eines modernen, säkularen Staates auf der Seite der offiziellen Staats- und Sicherheitsorgane steht.

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Braunschweiger Freidenker besichtigten KZ-Gedenkstätte Dora

Sonntag, 26. August 2012 von Webredaktion

Am 14. Juli 2012  besuchten sieben  Mitglieder der Ortsgruppe  Braunschweig die KZ-Gedenkstätte  Dora bei Nordhausen.

Das  faschistische Konzentrationslager Dora-Mittelbau  wurde  am 28. August   als  Außenlager Buchenwald errichtet. Seit 1944 war Dora ein selbstständiges Lager mit  etwa 40 Außenkommandos. Mehr als 30 000 Häftlinge aus 26 Nationen wurden  rücksichtslos bei dem Bau der unterirdischen Produktionsstätten für die V-Waffen und zu deren Herstellung eingesetzt. Bis zur Befreiung  des KZ am 11. April 1945 wurden etwas  16 000 Menschen ermordet.

In den dreißiger  Jahren wurde  im Kohnstein  ein Tanklager für Flugzeugbenzin  angelegt. Nach der Zerstörung der V2-Anlage in Peenemünde wurde hier die Produktionsstätte   aufgebaut. Während dieser Zeit mussten  Häftlinge zeitweise in den Stollen schlafen, während  rund um die Uhr produziert, transportiert und auch gesprengt wurde. So  waren die  Häftlinge ständig unsäglichem Lärm, Nässe und Staub ausgesetzt. Und das bei  12 Stunden Arbeit sowie beim Schlafen, zu dem die Menschen wohl kaum gekommen sind. Die Verpflegung war minimal und von schlechter Qualität. Die  Temperatur im Stollen betrug  ständig  8 °C;  bei einer relativen Luftfeuchtigkeit 60 %. Erst, als die Raketenproduktion  angelaufen war, wurde  das Lager außerhalb des Stollens aufgebaut.

Die Führung  durch die Gedenkstätte ist auch eine Führung durch die menschliche Seele. Unter den Bedingungen im Lager  wurde der  Charakter der Menschen, gepaart  mit dem Überlebenswillen, sichtbar. Besonders  ergriffen waren wir von den Verhaltensweisen, denen die Häftlinge im Lager durch die  Wachmannschaften ausgesetzt waren. Dazu gibt es viele  Beispiele. So über das bewusst willkürliche Bestrafungssystem im Lager, und dem Verhalten der Häftlinge, die als Funktionshäftlinge im Auftrage der Bewacher das Lager zu verwalten hatten.

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Nein zu Spardiktaten und Nationalismus!

Mittwoch, 15. August 2012 von Webredaktion

Solidaritätsreise nach Griechenland, 15. bis 22. September 2012

Ein in der Geschichte der Europäischen Union bisher einmaliges Sparprogramm hat Millionen Griechen in bittere Armut gestoßen. Der Hunger ist zurückgekehrt, das Gesundheitswesen zusammengebrochen. Allein in Athen sind über 250.000 Menschen auf die Suppenküchen der Kirche angewiesen, um zu überleben. Die Krankenkassen sind pleite. Sie können ihre Rechnungen bei Ärzten und Apotheken nicht mehr zahlen. Immer öfter müssen Patienten für Medikamente und ärztliche Behandlung selber aufkommen. Wer dazu nicht in der Lage ist, wie Hunderttausende, bleibt von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen.

Während die Lohn-, Gehalts- und Verbrauchssteuern stiegen, wurden die Arbeitslosenhilfe auf 360 Euro im Monat zusammengestrichen und die Bezugsdauer auf ein Jahr gekürzt. Danach bleibt nur die Unterstützung durch Familienangehörige oder der Gang zu den humanitären Suppenküchen. Bei denen, die noch Arbeit haben, wurden die Löhne um bis zu 50 Prozent gesenkt. Der Mindestlohn wurde von 750 auf 590 Euro reduziert.

Die griechische Eisenbahn und die Agrarbank werden privatisiert. Weitere Privatisierungen sollen folgen – faktisch das gesamte griechische Staatseigentum soll internationalen Finanzinvestoren und Konzernen zum Kauf angeboten werden.

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Film und Diskussionsveranstaltung des DFV in Köln

Montag, 16. Juli 2012 von Webredaktion

Heute als Information erhalten und auch wenn ich die Veranstaltung am 21. Juli 2012 trotz Interesse nicht wahrnehmen kann, sei sie hier empfohlen. Eventuell gibt es ja Leser dieser Seite, welche aus dem Raum Köln stammen, dort leben und sich für das Thema der Veranstaltung, „DAS FEUER, DAS SIE LÖSCHEN WOLLEN, NÄHREN SIE SELBST“, erwärmen können. Veranstalter ist der Landesverband NRW des Deutschen Freidenker-Verband. Näheres kann dieser Einladung entnommen werden. Für nicht organisierte Freidenker sicher auch eine gute Gelegenheit den Deutschen Freidenker-Verband kennenzulernen.


Herzlich Willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V., Landesverband Niedersachsen



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