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Friedensbewegung braucht Klarheit und Einigkeit

Am letzten Wochenende im März wird es eine Konferenz geben, die sich um genau dieses o.g. Thema kümmern wird. Einer aus dem Freidenker-Verband, der verdienstvolle frühere ‚Kundschafter des Friedens‘ der DDR, Rainer Rupp, gehört zu den Einladenden.

In einen ausführlichen Beitrag analysiert Rupp den fragilen Status aktueller Friedensbewegung, markiert ihre poltischen Defizite und entwickelt Ansätze einer Diskussion für ein gesellschaftliches Bündnis, welches als Friedensbewegung strömungs- und weltschauungsübergreifend sein muß.

Natürlich muß es auch darum gehen, wertkonservative Menschen anzusprechen, denn gerade die standen zusammen mit den ‚Montagsdemonstranten‘ oder ‚Montagsspaziergängern“ in den letzten Monaten sehr häufig an der Spitze neuer Friedensbewegung.

Berlin, 25.02.23:  S.Wagenknecht und A. Schwarzer riefen zu einem ‚Aufstand für den Frieden‘. Die eine, A. Schwarzer, hat inzwischen bereits abgeschworen, sie ist nicht mehr gegen die Waffenlieferungen in die Ukraine. Die andere, Frau Wagenknecht, wollte von vorherein schon keine wertkonservativen Friedensbewegten vor Ort und tourt noch immer umher mit einem angeblichen ‚russischen Angriffskrieg‘ als Ursache des Übels. Es scheint, Klarhet tut tatsächlich Not.

Wir empfehlen, Rupps Beitrag auf der zentralen website des Deutschen Freidenker-Verbandes in Gänze zu studieren und geben hier zum Einstieg in die Diskussion einen Auszug wieder:

Konferenz zur Einigung des Widerstandes gegen den US/NATO-Krieg in der Ukraine

 

Mit tagtäglichen Herz-Schmerz-Geschichten aus der Ukraine und mit Hilfe linkssektiererischer Strömungen wurde die Antikriegs-Bewegung gespalten und weitgehend gelähmt. Zugleich vollzieht sich hinter den Kulissen Bidens Reindustrialisierung der USA auf Kosten der Deindustrialisierung Deutschlands. Die Ukraine und Deutschland werden zugleich von den transatlantischen Eliten verheizt, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Eine Konferenz Ende März in Berlin soll nun den Widerstand einen.(…)

Als demokratisches Land strebt die Ukraine natürlich in Richtung Westen. Aber ihre Sehnsucht nach Freiheit wurde von ihrem autoritären Nachbarn, dem bösen Zaren Putin dem Schrecklichen zunichte gemacht. Der hatte nichts Besseres zu tun, als die arme, unschuldige Ukraine grundlos und ohne Vorwarnung brutal zu überfallen und ohne Ende Kriegsverbrechen zu begehen. Das ist die offizielle und einzige, im kollektiven Westen zugelassene Wahrheit. Damit sie auch keiner vergisst, wird sie der Bevölkerung seit über einem Jahr, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag von Politikern und Medien eingetrichtert.

Die tagtäglichen Herz-Schmerz-Geschichten aus der Ukraine haben die Aufmerksamkeit der Bevölkerung im Westen ganz auf die von der US/NATO-Propaganda geschaffene, angebliche Bosheit der Russen gelenkt. Die Erinnerung an 9 Jahre Artillerie-Bombardierung ukrainischer Städte und Dörfer im Donbass durch die ukrainische Armee und ihre freiwilligen Nazi-Hilfstruppen ist im Westen erfolgreich im Gedächtnisloch entsorgt worden. (…)

Man muss eingestehen, die US/NATO-Propagandisten in Washington, Brüssel und in Berlin beherrschen das Manipulations-Klaviatur virtuos. Besonders wichtig, es ist ihnen nahezu perfekt gelungen, in den europäischen NATO-Ländern die Gegner ihrer antirussischen Kriegspolitik zu spalten. Ihre medial-manipulative Einwirkung auf traditionell linke Kreise von Kriegsgegnern und Friedensaktivisten, deren Potential sie weitgehend gelähmt haben, war dabei besonders erfolgreich.

Unter Linken ist es z.B. akzeptiert, nicht mit AfD oder anderen wertekonservativen Gruppen in derselben Demo gegen den US/NATO-Krieg in der Ukraine marschieren. Das darf man nicht, weil man mit Rechten und Populisten nicht gemeinsame Sache machen darf. Diese Position wird von inzwischen stark ideologisierten, linkssektiererischen Kreisen notfalls auch mit Gewalt und Nazi-Methoden bei öffentlichen Kundgebungen und friedlichen Demonstrationen von Nicht-Linken durchgesetzt.

Leider haben diese linken Sektierer auch in linken Medien und darüber hinaus die Diskussionshoheit erreicht. Denn ihr Mantra, die AfD als Nazis darzustellen, mit denen man nicht demonstriert, passt hervorragend in die Zielstellung der transatlantischen Eliten für Deutschland. Denn die AfD ist die einzige Partei im Bundestag, die eine klare Position gegen den US/NATO-Krieg und die Forderung nach Frieden mit Russland vertritt. Und gerade deshalb wird Vertretern dieser linkssektiererischen Strömungen immer wieder gerne ein Platz bei den Talkrunden der Mainstream Medien angeboten.

Die linken Sektierer bedienen nämlich perfekt die Position der herrschenden, transatlantischen Eliten, indem sie einerseits die regierungsoffizielle „Wahrheit“ vom „brutalen russischen Angriffskrieg“ nachplappern und andererseits die Antikriegspartei und prorussische Friedenspartei AfD als Nazis verunglimpfen. Dieses Zusammenwirken zwischen Linkssektierern und den großen Medien hat den Großteil der linken Friedensbewegung erfolgreich gelähmt. Aus Angst vor Denunziation, mit Rechten zu paktieren, scheuen viele Linke, sich mit gleichgesinnten AfD-Kriegsgegnern zusammenzutun und ihren Erfolg dadurch zu multiplizieren.

Hinter dieser ablenkenden Kulisse laufen jedoch weitgehend unbemerkt alarmierende Prozesse ab, in der die transatlantischen Eliten die Zukunft unseres Landes und Europa an ihre Herren des amerikanischen Imperiums in Washington, D.C. verkaufen. (…)

Die weiteren Kapitel in Rainer Rupps Beitrag:

Deutschlands Deindustrialisierung und Bidens Reindustrialisierung der USA

Ukraine und Deutschland für US-geopolitische Interessen verheizt

Die Rolle der transatlantischen Vasallen

Lasst uns retten, was noch zu retten ist.

Die o.a. Konferenz wird ihre Ergebnisse sicher auch zetnah publizieren und es ist anzunehmen, daß der Deutsche Freidenker-Verband an deren Veröffentlichung beteiligt sein wird. Zu den Konferenzinternas und deren Diskussionsverlauf wird auch ff. über die website apolut.net zu erfahren sein.